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Christoph Dörr

Im Luftschloss wohnt kein Märchenprinz

Roman

Eine charmante Geschichte über Familienbande, einen maroden Märchenwald und den Mut, noch einmal neu zu beginnen ...

Meeresbiologin Anna liebt ihr ruhiges Leben an der Ostseeküste und vor allem ihren Beruf. Auf Männergeschichten hat sie gerade keine Lust, wenn überhaupt sucht sie die Liebe und kein Abenteuer. Doch plötzlich ändert sich alles, denn ihre Mutter verstirbt unerwartet, und Anna muss zurück in ihre Heimat bei Köln reisen. Wer kümmert sich jetzt um ihren Bruder und den kauzigen Vater? Anna merkt, dass weder das Familienleben noch der Märchenwald, den sie dort betreiben, wirklich rund laufen. Sie denkt sich: Wenn mein Leben Kopf steht, laufe ich eben auf Händen weiter. Zwischen Renovierung, chaotischen Helfern und Schneewittchens Geheimnis findet Anna zu sich selbst und vielleicht sogar einen Märchenprinzen…

Das Buch spielt in Köln, Deutschland

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Leserstimmen

Übt gewisse Faszination aus

Von: Tintenwelten Datum: 15. Juni 2019

Anna Herzig ist 40 Jahre alt, ledig und arbeitet als Meeresbiologin. Dabei macht sie unter anderem auf aktuelle Themen wie Plastikmüll im Ozean, Seesternsterben und Überfischung aufmerksam. Grade ergibt sich ihr die Möglichkeit die Karriereleiter weiter zu erklimmen, da erfährt sie vom plötzlichen Tod ihrer Mutter. Als sie zur Beerdigung in die Heimat zurückkehrt wird schnell klar, dass ohne die Frau im Hause nichts mehr läuft. Der Vater hat den Lebensmut verloren, der geistig benachteiligte Bruder braucht seit jeher besondere Aufmerksamkeit und auch der familiäre Märchenwald steht kurz vor der Schließung. Anna entscheidet sich für ein Sabbatjahr, um Vater und Bruder zu unterstützen und den Märchenwald zu retten. Dabei kommt sie nicht nur der Familie wieder näher, sondern auch alten und neuen Freunden.

Sämtliche Charaktere habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Hervorzuheben sind dabei aber vor allem ihr Bruder und ihr Vater. Beide sind absolut liebenswürdig und irgendwie goldig, letzterer wird langsam etwas sonderbar und ein wenig kauzig. Es ist toll wie sämtliche Mitarbeiter sich Aktionen oder Ideen einfallen lassen, um den Betrieb wieder aufleben zu lassen und für Besucher attraktiv zu machen.

Ich liebe das Setting rund um den Märchenwald. Es strahlt so eine besondere, mysteriöse, zauberhafte und geheimnisvolle Atmosphäre aus. Auch wenn er teilweise etwas runtergekommen ist, erstrahlt er doch nach und nach in neuem Glanz und übt eine gewisse Faszination auf mich aus. Die Geschichte besticht außerdem mit Situationskomik und einer Brise schwarzem Humor. Auch hier sind Szenen mit dem Vater wieder ganz weit vorne mit dabei.

Natürlich darf scheinbar auch eine Liebesgeschichte nicht fehlen. Für mich hätte sie aber nicht dabei sein müssen. Sie wirkte relativ lieblos und hat bei mir keine romantischen Gefühle auslösen können, sondern eher Unverständnis.

Das Ende ist ein bisschen kurios und doch eher rosarot, dennoch aber schön und passend zum Thema Märchen und Sagen. "Im Luftschloss wohnt kein Märchenprinz" lässt sich locker und leicht lesen und ist ein wirklich nettes und unterhaltsames Buch für zwischendurch.

Eine unterhaltsame Geschichte für zwischendurch

Von: janines_buecherwelt_ Datum: 06. Juni 2019


Anna ist Meeresbiologin und beschäftigt sich mit Themen wie Plastikmüll im Ozean oder macht auf die Überfischung aufmerksam. Dieses macht sie anscheinend gut, denn sie bekommt die Möglichkeit, die Karriereleiter weiter nach oben zu klettern. Doch genau in diesem Moment erfährt sie, dass ihre Mutter plötzlich verstorben ist. Sie muss,für die Beerdigung, zurück in ihre Heimat und dort zeigt sich schnell, dass ihr Vater und ihr Bruder, ohne die Mutter, kaum zurecht kommen. Ihr Vater findet kaum zurück ins richtige Leben und ihr Bruder braucht mehr Aufmerksamkeit, als andere, da er geistig benachteiligt ist. Auch der familiäre Märchenwald steht kurz vor der Schließung und Anna steht vor großen Entscheidungen. Sie nimmt sich 1 Jahr Auszeit, um Vater, Bruder und den Märchenwald zu retten und zu unterstützen.

Ich mochte Anna und den Rest ihrer Familie total gern. Ihr Vater und auch ihr Bruder sind super tolle Charaktere.
Besonders gut haben mir die Charaktere aus dem Märchenwald gefallen, das passte einfach perfekt. Diese habe ich besonders in mein Herz geschlossen. Sie haben sich immer sehr bemüht, sich ganz viel einfallen lassen, um den Märchenwald wieder attraktiver für die Gäste zu machen.


Alles rund um den Märchenwald hat mir echt tierisch gut gefallen. Es war so mysteriös und zauberhaft. Als wäre man in einer geheimnisvollen anderen Welt gelandet. Der Autor hat dieses Setting sehr gut beschrieben und rüber gebracht. Ich fühlte mich total mitten drin und konnte meine Faszination nicht verstecken.

Was dieses Buch außerdem ausmacht, ist die Art, des Humors, den der Autor anwendet. Vor allem die Szenen mit Annas Vater sind mir sehr in Erinnerung geblieben. Wer also "schwarzen Humor" mag, der kommt hier, sicherlich auf seine Kosten.

Was mir ein wenig zu kurz vor kam, war die Liebesgeschichte. Das Cover hatte mir auf jeden Fall mehr Liebe versprochen, als letzten Endes drinnen steckte. Die paar Szenen,in denen es um etwas Liebe ging, waren leider für mich so lapidar dahin geschrieben. Ohne viel Herz. Das hat bei mir nichts auslösen können und man hätte sie von daher vielleicht lieber ganz weg lassen sollen.

Im Luftschloss wohnt kein Märchenprinz hat sich gut, locker und leicht lesen lassen. Ein unterhaltsames Buch für zwischendurch, mit wenig Liebe, dafür Familiendramatik und einem sehr geheimnisvollen Märchenwald.

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Eine Geschichte zwischen Chaos und Märchen!

Von: Tamara Öfner Datum: 21. Mai 2019

Eine interessante und nette Geschichte voller Höhen und Tiefen! Märchen und Liebe werden mit Hiobsbotschaften gut kombiniert. Das Buch zeigt, dass man nie aufgeben sollte und Mut haben muss , auch wenn es gerade nicht so gut im Leben läuft. Auch der Umgang mit dem Tod ist Inhalt der Geschichte. Da dies für alle Familienangehörige alles andere als einfach zu bewältigen ist, empfehle ich jedem das Buch zu lesen. Es hilft unglaublich im Umgang damit. Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und die kräftigen Farben fallen sofort auf. Die Luftballons, Karussell und Riesenrad auf blauem Hintergrund passen gut zum Inhalt. Richtig schön! Eine tolle Geschichte für den Sommer, welche einem Meer- und Urlaubsfeeling bringt. Der Sprachstil ist gut und dadurch ist das Buch angenehm zum Lesen. Die Handlung ist leicht verständlich und nachvollziehbar.

Wirklich schöne Geschichte. Läd zum mitträumen ein

Von: Samy Datum: 20. Mai 2019

Geschrieben wunderbar und einfühlsam. Wenn man dieses Buch liest mit seiner unterhaltsamen Geschichte kann man wunderbar abschlaten.

Wenn man hier zusammen mit der Protagonistin Anna in den Märchenwald geht dann geht man innerlich irgenwie mit, es kommt einem so vor als gehe man neben Anna her und die Geschichte spielt sich dabei ab. Das man beobachtet. Das hat mir richtig Spaß gemacht denn das zeugt davon das die Geschichte sehr leicht, flüssig und gut geschrieben ist. Die ganze Geschichte ist verspielt und leicht verträumt. Doch das passt sehr gut zu diesem Buch und ihrer Geschichte. Für mich ist dieses Buch wirklich süß gemacht worden. Der Autor hat hier in diesem Buch einen wunderbaren schreibstil, flüssig und wortgewandt. Man kann dieses Buch wunderbar zum abschlaten und träumen lesen.

Versuchen wir es wieder...Solang man Träume noch leben kann (Müchener Freiheit)

Von: katikatharinenhof Datum: 19. Mai 2019

Anna ist Meeresbiologin und nimmt gerade an einer Aktion für saubere Weltmeere teil, als sie ein trauriger Anruf mitten aus der Aktion reißt. Ihre Mutter ist plötzlich verstorben und das wirbelt Annas Leben komplett durcheinander. Ab sofort heißt es nämlich Märchen statt Meer, denn Zuhause führt die Familie einen Märchenwald, der schon recht angestaubt und in die Jahre gekommen ist.
Anna hat nur wenige Monate Zeit, um dem maroden Familienunternehmen wieder auf die Beine zu helfen und ahnt nicht, dass Schneewittchen eine Überraschung für sie parat hält....

Christoph Dörr hat mit "Im Luftschloss wohnt kein Märchenprinz" eine Mischung aus modernem Märchen, Familiengeschichte und Liebesroman geschrieben.
Schon nach den ersten Sätzen ist man mittendrin im Geschehen und spürt den feinen Humor, den der Autor hier wirklich toll zur Geltung bringt. Dabei gibt es so viel Abwechslung zwischen brüllend komischen Szenen und scharfen Zungen, kleinen Lachern und Schmunzlern, dass es dem Leser leicht fällt der Geschichte zu folgen.
Anna steht am Scheideweg und der Autor bringt dem Leser ihre Gedanken - & Gefühlswelt sehr nah, lässt mich quasi in Annas Haut schlüpfen und so mit ihr die Rettung des Märchenwaldes planen und durchführen.
Schräge Aktionen, die auch mal nach hinten losgehen, sind ebenso an der Tagesordnung wie Kopfzerbrechen und wilde Rechnerei über die Finanzen.
Die Geschichte lebt durch die wirklich toll ausgedachten Figuren, allen voran Flori, der wirklich etwas ganz Besonderes ist. Ich habe ihn sofort in mein Herz geschlossen, aber lest selbst, warum :-)
Einziges Manko an der Erzählung ist Tante Hilde - die Frau walzt wie eine Dampfmaschine durchs Geschehen und hat so viel Feingefühl wie ein Amboss. Ihre Auftritte sind nervig und nehmen dem Buch ein wenig die Fröhlichkeit, die trotz der kleinen und großen Probleme , die Anna und Co bewältigen müssen, niemals zu schwinden scheint.
Das Happy -End ist märchenhaft schön und erinnert mich an den Song de Münchener Freiheit " Solang man Träume noch leben kann". Christoph Dörr hat in meinen Augen diesen Songtext perfekt in einem leichten, lockeren Unterhaltungsroman umgesetzt und lässt eine Leser träumen.