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Jordi Llobregat

Die Anatomie des Teufels

Thriller

Ein actionreicher historischer Thriller, so spannend wie Dan Brown und so atmosphärisch wie Carlos Ruiz Zafón.

Barcelona, 1888: Als der junge Gelehrte Daniel Amat die Nachricht vom Tod seines Vaters erhält, kehrt er nur widerwillig in seine Heimat zurück. Am Grab begegnet er dem Journalisten Bernat Fleixa, der glaubt, dass es Mord war. Doch die Polizei will nicht ermitteln. Als Daniel dann noch das mysteriöse Tagebuch seines Vaters in die Hände fällt, das auf ein geheimes Manuskript verweist, und immer öfter schrecklich zugerichtete Frauenleichen in den Altstadtgassen entdeckt werden, fragt sich Daniel: War sein Vater einem grausamen Verbrechen auf der Spur?

Das Buch spielt in Barcelona, Spanien

Leserstimmen

..wow...

Von: Lesebegeisterte Datum: 26. September 2017

Ein spannender historischer Thriller der in Barcelona spielt. Als Leser weiss man nicht so recht wer oder was der Mörder ist? Mensch oder doch ein Tier? Lassen Sie sich überraschen, liebe Leser. Ich habe auch lange gerätselt worum es sich bei dem Mörder handelt. Spannend fand ich die Idee generell einen "Historischen-Thriller" zu schreiben. Ein fesselnder geheimnisvoller Thriller.

Spannender, historischer Thriller

Von: Leni Datum: 29. Juli 2017

Insgesamt begegnen uns in diesem Thriller drei Protagonisten, von diesen ist Daniel jedoch der wichtigste. Aber auch Bernat Fleixa, der Journalist, und Pau, ein Medizinstudent, nehmen eine wichtige Rolle ein.

Daniel will eigentlich heiraten, sein Leben läuft ganz gut und ihm wurde soeben eine Stelle an der Universität angeboten. Im gleichen Momenterreicht ihn die Nachricht, dass sein Vater gestorben sei. Um letzte Angelegenheiten zu klären und der Beerdigung beizuwohnen reist er nach Barcelona und wird dort mit seiner Vergangenheit konfrontiert.

Diese Konfrontation wird größtenteils durch Fleixa ausgelöst, der eigentlich dachte bald einen ganz großen Coup zu landen. Doch dann stirbt sein Hauptinformant, Daniels Vater. Ziemlich in Bedrängnis geraten, sein Alkoholkonsum sowie Schuldenberg übersteigen momentan stark seine erfolgreichen Artikel, versucht er Daniel davon zu überzeugen mit ihm an dem Fall zu arbeiten.

Währenddessen kommt Pau hinzu, als ehemaliger Assistent von Daniels Vater erhoffen Daniel und Fleixa über Pau an Informationen zu gelangen. Dies ist natürlich zu einfach, aber Pau hilft ihnen trotzdem mit dem Verbrechen auf die Spur zu kommen.

Das alles spielt sich im Barcelona kurz vor der Weltausstellung 1888 ab. Wichtige historische Personen treten auf und setzen den Thriller so in ein realistischen Ambiente. Dieses wird meiner Meinung nach am Ende einmal kurz verlassen, aber kurz später wieder eingenommen. Das war mein erster historischer Thriller und mir gefällt diese Art echt gut.



Fazit:
Ein spannender Thriller, der uns nach Barcelona entführt. Nicht nur für Fans von Thrillern, aber auch nich nur für Fans von historischen Büchern etwas, sondern eine gute Mischung aus beidem. Meiner Meinung nach nicht zu spannend, an manchen Stellen jedoch ein wenig eklig. Wer allerdings mit Anatomie und Ratten gut zurecht kommt sollte sich das Buch auf den SUB legen.

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Eine tolle Idee

Von: Justine Datum: 11. Juli 2017

Ich liebe Geschichte, ich liebe Thriller - ergo: Ich musste dieses Buch lesen.
Der Vergleich mit Dan Brown hat mich natürlich ebenfalls etwas angefixt, immerhin ist dieser einer der besten Autoren die ich kenne. Mit viel Freude nahm ich mir also dieses kleine Büchlein vor, und verschlang es.

Die Anatomie des Teufels

Von: Nicole Plath Datum: 09. Juli 2017

1888 in Barcelona, kurz vor der Eröffnung der Weltausstellung, hat es ein Serienkiller auf junge Frauen abgesehen. Ihre Leichen werden grausam verstümmelt gefunden. Zur gleichen Zeit macht sich Professor Daniel Amat auf den Weg in seine Heimatstadt Barcelona. Sein Vater, mit dem er seit sieben Jahren keinen Kontakt mehr hatte, ist verstorben. Auf dessen Beerdigung trifft er den Journalisten Bernat Fleixa. Fleixa ist davon überzeugt, dass Daniels Vater ermordet wurde.

Klingt nach einer spannenden Geschichte, insbesondere, weil ein mysteriöses Tagebuch gefunden wird, welches den Verdacht von Fleixa erhärtet. Leider waren meine Erwartungen an die Geschichte etwas zu hoch. Über weite Strecken des Buches reiht sich ein Ereignis an das nächste, aber es kommt nicht das typische „Thriller-Feeling“ auf.

Über weite Strecken ist es ein guter historischer Roman, bei dem Daniel und Fleixa versuchen, das Rätsel aus dem Tagebuch zu lösen und so herauszufinden, was mit Daniels Vater geschehen ist. Die Figuren bleiben allerdings weitestgehend oberflächlich, so dass es schwerfällt, eine Beziehung zu ihnen aufzubauen.

Positiv ist zu sagen, dass es am Ende der Geschichte doch noch spannend wird. Wäre diese Spannung bereits am Anfang oder im Mittelteil aufgetreten, hätte das den Gesamteindruck der Geschichte deutlich verbessert. Der Schluss, und somit die Auflösung, ist gelungen.

Das Buch lässt sich gut lesen, wobei die Geschichte nicht unbedingt knappe 600 Seiten benötigt hätte. Vielleicht hätte hier eine Straffung der Erzählung für mehr Spannung gesorgt. Die Geschichte selbst ist gut gelungen, der Autor hat gut recherchiert und hat einen leicht verständlichen Schreibstil. Die Menschen und der Zeitgeist des 19. Jahrhunderts sind gut eingefangen.

Zusammengefasst kann ich sagen, dass „Die Anatomie des Teufels“ eine gute Geshichte ist. Für Einsteiger in das Genre „historische Thriller“ dürfte es das richtige Buch sein. Wer nicht, wie ich, mit zu hohen Erwartungen an den Roman heran geht, kann durchaus Gefallen am Roman finden.

Ich danke dem Bloggerportal und dem Blanvalet-Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplares.

Guter historischer Thriller

Von: Sebastian Datum: 19. Juni 2017

Schon der Einleitung des Klappentextes merkt man es an: Die Werbung nimmt den Mund ziemlich voll. Ich habe zwar noch nichts von Carlos Ruiz Zafón gelesen, Dan Brown ist mir allerdings ein Begriff. Und zumindest bis zum „Verlorenen Symbol“ habe ich seine Veröffentlichungen verschlungen. Die Messlatte wird also schon einmal sehr hoch gelegt, aber die Story selbst verspricht tatsächlich, dass es interessant werden könnte.

Zu Beginn wird der Leser dann jedoch erst einmal mit einer gehörigen Portion Verwirrung bedacht. „Die Anatomie des Teufels“ haut eine Menge verschiedene Figuren heraus, die auf den ersten Blick nicht übermäßig viel miteinander zu tun haben und bei denen auch zunächst nicht unbedingt klar ist, inwieweit sie mit der Geschichte zu tun haben. Das wirkt anfangs doch etwas unübersichtlich und macht es recht schwer, sich gut in den Roman einzufinden. Nach und nach werden die Fäden jedoch miteinander versponnen, sodass nach etwa einem Viertel ein recht gutes Gesamtbild entsteht, dem man auch ohne Schwierigkeiten folgen kann. Glücklicherweise überrollt Llobregat in seinem Erstling die Leser nicht noch zusätzlich mit einem übermäßig hohen Tempo. Action wird eher sparsam eingesetzt, der Autor konzentriert sich auf die Konstruktion eines ansprechenden Spannungsbogen, der vor allem im späteren Verlauf des Buchs durch immer wieder eingewobene Cliffhanger an den Kapitelenden getragen wird. Richtig Fahrt nimmt „Die Anatomie des Teufels“ dann zum Mittelteil hin auf. Hier kommt es dann auch immer wieder zu unvorhersehbaren und stimmig eingebauten Wendungen in der Geschichte. Bis dahin lebt das Buch in erster Linie von der durch Llobregat sehr schön eingefangenen und transportierten Atmosphäre des Barcelona im späten 19. Jahrhundert. Das Ende konnte mich allerdings nicht überzeugen. Der finale Twist ist nicht so überraschend, wie er wohl sein sollte. Auch wenn mir nicht klar war, was passieren würde, so war es doch logisch, dass das vorgebliche Ende noch nicht alles sein würde. Was allerdings noch folgte wirkte auf mich sehr aufgesetzt und gezwungen. Da habe ich mir fast schon gewünscht, dass man es doch beim offensichtlichen Ende belassen hätte.

Wie eingangs bereits erwähnt war der Roman vor allem zu Beginn durch einen Figurenoverflow geprägt. So viele Namen, und nicht alle von ihnen waren dauerhaft in der Geschichte präsent. Daraus resultierte, dass ich immer wieder einmal überlegen musste, wer nun Figur XYZ gewesen ist. Das ist schon ärgerlich, besonders da „Die Anatomie des Teufels“ mit einem tollen Hauptfiguren-Trio daher kommt, welches – zumindest aus charakterlicher Sicht – kaum unterschiedlicher sein könnte. Da wäre an erster Stelle natürlich Amat selbst. Schon zu Beginn zerrissen in seinen Gedanken und seiner Motivation steigert sich das mit Voranschreiten der Story zunehmend. Allerdings in einem Maß, welches durchaus glaubwürdig ist. Auch Sidekick Fleixa ist deutlich vielschichtiger, als es zu Beginn den Eindruck macht. Dann wäre da noch Pau, der … nein, das solltet ihr wirklich selbst lesen, denn besonders dieser Teil der Story ist sehr gelungen.

Dass „Die Anatomie des Teufels“ der erste Roman Llobregats ist, merkt man seiner Schreibe nicht an. Die sehr plastischen und greifbaren Beschreibungen von Örtlichkeiten und vor allem Personen sorgten dafür, dass das Kopfkino bei mir meistens auf Hochtouren lief. Sie sind ein wesentliches Qualitätsmerkmal und wussten die Geschichte an den Punkten, an denen der Spannungsbogen doch einmal etwas einknickte, ohne Schwierigkeiten zu tragen. Gekonnt! Stephanie Karg scheint bei ihrer Übersetzung also ganze Arbeit geleistet zu haben.

Fazit:

„Die Anatomie des Teufels“ ist ein starker Roman, der gekonnt Thriller mit historischem Roman verbindet. Ganz deutlich muss man sagen, dass Jordi Llobregats größte Stärke in der Ausgestaltung und Beschreibung seiner Charaktere und Örtlichkeiten liegt, auch wenn sich die Spannungskurve zumeist auf einem zumindest guten Niveau bewegt. Am finalen Twist arbeiten wir allerdings noch etwas, damit er beim nächsten Mal nicht so aufgesetzt wirkt, gell? Denn das war tatsächlich ziemlich ärgerlich. Wem allerdings Ulf Torrecks „Fest der Finsternis“ gefallen hat, der dürfte auch hier seinen Spaß haben.

Grandios!

Von: Carlos1910 Datum: 13. Juni 2017

Ich habe selten solch einen spannenden Thriller gelesen.
Der einzige Kritikpunkt bezieht sich auf das schlampige Lektorat: Ist wirklich niemandem aufgefallen, dass der ermittelnde Polizist manchmal Sanchez und an anderer Stelle dann Sanchis heisst? So etwas sollte eigentlich nicht passieren.

eine Mischung aus Thriller , historischem Roman und einer kleinen Prise Fantasy

Von: Colorul_Leaf Datum: 29. Mai 2017

„Die Anatomie des Teufels“ ist eine Mischung aus Thriller und historischem Roman mit einer kleinen Prise Fantasy. Er spielt in der spanischen Metropole Barcelona im Jahr 1888, einer Zeit in der die Kluft zwischen Arm und Reich enorm ist, auf der einen Seite gibt es einen gewaltigen Aufschwung in der industriellen Entwicklung und der kulturelle Fortschritt boomt, auf der anderen Seite leiden die Bürger Hunger, haben schwere Krankheiten wie Malaria, Typhus und Tuberkulose und vegetieren mehr schlecht als recht vor sich hin.
Mitten in diese Kulisse setzt der Autor einen skrupellosen Mörder aufs „Spielbrett“. Ihm gegenüber stellt er ein sehr ungleiches Ermittlerpaar, Daniel ein junger, intellektueller Mann, der sich als Dozent in Oxford ein zufriedenstellendes Leben aufgebaut hat, gerade vor der Eheschließung und Beförderung zum Professor steht und Bernat ein ziemlich „heruntergekommener“, etwas mysteriös und geheimnisvoll wirkenden Journalisten. Beide machen sich auf die Suche nach dem Mörder von Daniels Vater. Dieser war Mediziner und einer großen „Sache“ auf die Spur gekommen. Einige Andeutungen darüber hatte er Bernat vor seinem Tod bereits geäußert.

Meine Meinung:

Der Autor bietet als Story eine gute Mischung an, insgesamt ist es eine interessante und durchaus spannende Mischung, die leider etwas am Schreibstil hapert. Dieser liest sich zwar flüssig, wird aber zu sehr detailliert. Viele für die eigentliche Handlung irrelevante Szenen werden bis ins kleinste Detail beschrieben und sind sehr langweilig. So ging es auch gleich zu Beginn sehr schleppend voran, man wurde mit vielen Belanglosigkeiten konfrontiert, die Handlung zog sich breit wie ein Kaugummi und die Spannung lies etwas bis zur Mitte des Buches hin auf sich warten.
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Auf der anderen Seite hatte dieser Schreibstil auch Vorteilen, so gab er hervorragende Einblicke in die Thematik Anatomie und Pathologie, was durchaus interessant war. Ebenso garantierten einige Szenen dadurch ein Gänsehautfealing, da sie bis ins Einzelne sehr bildlich und gut vorstellbar beschrieben wurden.
Insgesamt lässt mich der Thriller etwas gespalten zurück auf der einen Seite der detailreiche Schreibstil der die Handlung enorm in die Länge zieht, dennoch einige Szenen so ins Licht rückt das man sie sich bildlich vorstellen kann.

Rasanter historischer Thriller vor dem Hintergrund der Weltausstellung 1888 in Barcelona

Von: leben-lieben-lesen.blogspot.de Datum: 15. Mai 2017

Ich liebe Barcelona! Die spanische Metropole bietet nicht nur das Flair einer modernen Großstadt, sondern erlaubt in den Altstadt-Vierteln auch ein Abtauchen in die Historie. Wer frühmorgens in den noch stillen, verwinkelten Gassen des El Raval unterwegs, fühlt sich unweigerlich in vergangene Zeiten versetzt und kann sich der geheimnisvollen Atmosphäre nur schwerlich entziehen.

Ganz anders empfindet Daniel Amat, der Protagonist des Thrillers von Jordi Llobregat. Nach einem tragischen Unglück sieben Jahre zuvor will er sich so weit wie möglich von seiner Heimat entfernen und ist zufrieden mit seinem Leben als Professor in Oxford. Doch eine Depesche ändert alles und widerwillig kehrt Daniel nach Barcelona zurück. Dort wird schnell klar, dass sein Vater, ein angesehener Arzt, nicht bei einem Unfall ums Leben gekommen ist. Gemeinsam mit Bernat Fleixa, einem abgehalfterten Journalisten, versucht er entgegen aller guten Ratschläge und Widrigkeiten nicht nur den Mord an seinem Vater aufzuklären, sondern auch die rätselhaften Todesfälle zahlreicher junger Frauen, die in den letzten Monaten bestialisch zugerichtet in der Kanalisation gefunden wurden.

In seinem Debüt-Roman nimmt Jordi Llobregat uns mit auf eine Reise ins pulsierende Barcelona unmittelbar vor der Weltausstellung 1888. Mit ungeheurer atmosphärischer Dichte schildert der Autor die historischen Schauplätze und mystische Szenarien ohne sich in langatmigen Beschreibungen zu ergehen. Auch alle Figuren seines Thrillers versteht er vortrefflich in ihren Eigenheiten zu charakterisieren und entwickelt von der ersten Seite an eine ungeheuer spannende Story, die in ihrer Dynamik an die Bestseller von Dan Brown erinnern.
Ein vielversprechendes Debüt eines Autors, von dem man hoffentlich noch viel mehr lesen wird!

tolle Mischung aus Historischem und Thriller

Von: bumblebeesworld Datum: 13. Mai 2017

Zum Inhalt:

Das Buch spielt in Barcelona, im Jahr 1888, kurz vor der Weltausstellung. Es geht um Daniel Amat, der zu Beginn des Buches in Oxford lebt und sich dort ein schönes und zufriedenes Leben aufgebaut hat. Er soll Professor an der Universität werden und bald heiraten. Doch dann erreicht in die Nachricht aus Barcelona mit der Information, dass sein Vater bei einem Unfall ums Leben gekommen sei. Also macht er sich auf den Weg zur Beerdigung und um sich um die letzten Angelegenheiten seines Vaters zu kümmern. Bei dieser Beerdigung trifft er auf Bernat Fleixa, einen Journalisten, der zusammen mit Daniels Vater, der Arzt war, einer großen Geschichte auf der Spur war, jedoch vor dessen Tod nichts genaueres mehr in Erfahrung bringen konnte. Daniels Vater hat mitbekommen, dass es schon zahlreiche Morde an jungen Frauen gegeben hat, die allesamt Prostituierte waren und so von niemandem vermisst wurden. Auf diese Weise konnte die Polizei die verstümmelten Leichen verschwinden lassen und es gab keine Aufregung. Daniel und Bernat machen sich jetzt also zusammen auf die Suche nach dem Mörder und stoßen dabei auf auf Gerüchte, dass ein grausames Tier, das Gos Negre, der Übeltäter sei. Sie wollen das jedoch nicht glauben und bringen unglaubliche Dinge ans Tageslicht.


Meine Meinung:

Die Mischung aus historischem Roman und Thriller hat mich sofort angesprochen, da beides meine absoluten Lieblingsgenres sind. Zusätzlich süielt auch Fantasy eine kleine Rolle, die anderen beiden Genres überwiegen jedoch. Ich bin also mit großen Erwartungen in dieses Buch hineingegangen, die im großen und ganzen auch nicht enttäuscht wurden. Komplett überzeugen konnte mich der Inhalt allerdings auch nicht.
Es kam häufig zu Situationen, die wirklich bis ins kleinste Detail beschrieben wurden. Ob es sich dabei um Gefühle, Geschehnisse oder die Beschreibung der Umgebung hatte, machte dabei keinen Unterschied, es war wirklich von allem was dabei. An manchen Stellen hat es für mich auch sehr gut gepasst, dass die Situationen so detailreich waren, dadurch fiel es mir leicht es mir auch gut vorzustellen. Dadurch, dass es aber über lange Zeiträume so war, hatte besonders der Mittelteil für mich einige Längen, durch die ich mich etwas hindurcharbeiten musste. Zum Ende hin hat die Spannung für mich dann wieder etwas die Überhand gewonnen und es wurde leichter längere Abschnitte am Stück zu lesen ohne ungeduldig zu werden und zu warten, dass endlich was passiert.
Die Erklärungen zur Pathologie und Anatomie der Opfer oder auch ganz allgemeine Beschreibungen aus Lehrbüchern oder Vorlesungen fand ich wirklich sehr interessant und auch für den Leser einfach erklärt. Man muss auch damit klarkommen, dass einige Situationen echt etwas eklig sind und auch den Stil des gesamten Buches nach genau geshildert werden und es außerdem eine Menge Tote gibt, auch wenn die meisten nur namenlose Opfer sind.
Es gab manches Mal Situationen in denen ich überrascht war, wie die Charaktere jetzt handeln. Das war für mich sowohl ein positiver Überraschungseffekt, als auch ein bisschen negativ, da ich mir dadurch kein eindeutiges Bild der Personen machen konnte und auch bei Einblicken in die verschiedenen Handlungsstränge nicht vorhersagen konnte wie jetzt wer darauf reagieren wird. Gleichzeitig ist auf diese Weise die Spannung immer wieder dagewesen und hat es auch in etwas längeren Teilen nicht vollständig langweilig werden lassen.
Es gab für mich über das Buch hinweg nicht viele Plot-Twists, erst gegen Ende ist es immer wieder hin und her gegangen, die Schuld wurde von einem zum anderen und wieder zurück gegeben. So war das Ende doch noch unerwartet gut.

Ein Serienkiller lüftet die Geheimnisse der Anatomie..

Von: Denise.M Datum: 12. Mai 2017

Inhalt:

Barcelona, 1888: Ein Serienkiller lüftet die Geheimnisse der Anatomie.

Als der junge Gelehrte Daniel Amat die Nachricht vom Tod seines Vaters erhält, kehrt er nur widerwillig in seine Heimat zurück. Am Grab begegnet er den Journalisten Bernat Fleixa, der glaubt, dass es Mord war. Doch die Polizei will nicht ermitteln. Als Daniel dann noch das mysteriöse Tagebuch seines Vaters in die Hände fällt, das auf ein geheimes Mansukript verweist, und immer öfter schrecklich zugerichtete Frauenleichen in den Altstadtgassen entdeckt werden, fragt sich Daniel: War sein Vater einem grausamen Verbrechen auf der Spur ?



Mein Fazit:

Ein Actionreicher historischer Thriller, sehr spannend und so atmosphärisch. Ich habe das Buch in 2 Tagen komplett gelesen gehabt, ich konnte es einfach nicht auf die Seite legen, es hatte mich gefesselt bis zum Schluss. Genau so sollte ein Buch sein. Ich hoffe das der Autor noch viele weitere Bücher heraus bringt. Ich kann euch den Thriller nur sehr weiter Empfehlen.

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