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Doris Cramer

Die Wolkenfrauen

Roman

Freiheit verweht wie Sand, doch die tausend Farben der Wüste bleiben ...

Deutschland, 1942. Eine junge Frau träumt von einer Zukunft mit ihrer großen Liebe, doch nach einer unvergesslichen Nacht wird er nach Nordafrika versetzt, bevor sie heiraten können.
1988: Im Nachlass ihrer gerade verstorbenen Mutter entdeckt die dreiundzwanzigjährige Doro Zeichnungen der marokkanischen Wüste und ein Amulett. Daraufhin reist sie nach Marokko, um mehr über ihre Mutter zu erfahren, die immer sehr verschlossen war. In Agadir trifft sie Ingrid, ihre ehemalige Dozentin und Leiterin einer Hilfsorganisation, die das Amulett sofort erkennt: Es ist ein seltenes Exemplar der Fatima-Hand, eines bei Muslimen verehrten Schutzsymbols. Einige Tage später wird Doro Zeugin einer brutalen Verhaftung. Kurz darauf begegnet sie dem Gefangenen erneut – er heißt Amir und trägt das gleiche Amulett ...

Das Buch spielt in Agadir, Marokko

Leserstimmen

Abenteuer: Die Wolkenfrauen

Von: Erdhaftig schmökert Datum: 06. Februar 2018

Ich habe den Roman an einem Nachmittag durchgelesen. So spannend erzählt und so wenig schnulzig, wie irgend möglich. So nah an der Realität dran, so wenig ergreifend oder überspitzt erzählt. So gut beschriebene Akteure und ihre jeweiligen Vorerfahrungen im Leben. Sie wachsen teilweise über sich selbst hinaus, erleben Geschichten, wie nur in einem Roman möglich und doch so nah am realen Leben dran wie nötig. Man erfährt zudem viel über die Lebensverhältnisse von Nomaden, die zwar in Marrokko leben, dort aber nicht erwünscht sind und schon gar nicht ihr Leben als Nomaden aufrechterhalten sollen. Doris Cramer versteht es hervorragend, ihre Figuren nicht alles zerreden zu lassen. Sie setzt auf den Verstand ihrer Leser und liefert einen Roman in mehreren gut geführten Erzählsträngen, in der das Leben in den Bergdörfern und Nomadenlagern lebendig wird. Gleichzeitig zeigt sie, wie sehr man sich als Ausländer von lächelnden, höflichen Menschen in der nahen Umgebung von den wirklichen Lebensumständen täuschen lassen kann - zumindest, wenn man als solche oberfächlich bleibt. Dies gut durch eine seit Jahren in Agadir lebenden Deutschen erläutert - so nach und nach merkt die Akteurin, was Fassade und was Realität ist. Und das es noch mehrere Stufen dazwischen gibt. Ihre Besucherin hingegen erlebt die Wüste, durchlebt zahlreiche Gefahren und verliebt sich.

Das Ende ist nicht vorhersehbar, nicht kitschig sondern so, wie es im Leben echt sein könnte. Wunderbare Beschreibungen mit soviel Details wie nötig und viel Raum zum Mitdenken und Miterleben, das innere Auge liest mit!

Eine abenteuerliche Reise in ein fernes Land

Von: zauberblume Datum: 07. Januar 2018

"Die Wolkenfrauen" ist der erste Roman, den ich von der Autorin Doris Cramer gelesen habe. Die Autorin nimmt mich mit auf eine abenteuerliche, gefährliche und spannende Reise nach Marokko.

Die Geschichte beginnt in Deutschland im Jahr 1942. Elisabeth, eine junge Frau träumt von einer gemeinsamen Zukunft mit ihrer großen Liebe. Doch ihr Liebster wird nach einer gemeinsamen Nacht nach Nordafrika versetzt. Leider konnte die Hochzeit nicht mehr vorher stattfinden. Für Elisabeth beginnt eine Zeit des Hoffens und des Bangens. Und dann befinden wir uns im Jahr 1988: Die 23jährige Doro entdeckt im Nachlass ihrer verstorbenen Mutter einige Zeichnungen, die die Marokkanische Wüste zeigen und ein ganz besonderes Amulett. Viele unbeantwortete Fragen stürmen auf Doro ein und so entschließt sie sich nach Marokko zu reisen. In Agadir trifft sie Ingrid, ihre ehemalige Dozentin und Leiterin einer Hilfsorganisation. Ingrid erkennt das Amulett von Doro sofort. Es handelt sich um ein seltenes Exemplar der Fatima-Hand, eines bei den Muslimen vverehrten Schutzsymbols. Bei einem Bummel durch Agadir wird Doro Zeugin einer brutalen Verhaftung. Sie trifft Amir, den Gefangenen einige Zeit später und er trägt das gleich Amulett ........

Eine wirklich traumhafte Geschichte, die mich von der ersten Seite an gefangengenommen hat. Man spürt sofort die Liebe und Verbundenheit der Autorin zu Marokko. Und merkt anhand der tollen Landschaftsbeschreibungen sofort, dass sie das Land schon oft bereist hat. Der Schreibstil hat mich von Anfang an begeistert. Wenn ich die Augen schließe, sehe ich noch das Flirren der Sahara vor mir, spüre den Wüstensand auf meiner Haut. Mein Kopfkino hat nach dem Lesen dieses spannenden Romanes einiges zu tun. Beim Lesen hatte des öfteren Gänsehautfeeling, den es war so vieles zum Greifen nah. Und nun zu den Charakteren, die wirklich wunderbar beschrieben sind. Da ist allein voran die junge Dora, die sich auf die Suche nach ihren Wurzeln macht. Ich bewundere die junge Frau für ihren Mut und ihre Stärke. Bei ihren Abenteuern in der Wüste bekam ich des öfteren Schnappatmung. Und dann ist da Amir, der für sein Land um Gerechtigkeit kämpft. Und dieses Knistern zwischen den beiden ist förmlich zu spüren. Doch kann eine Liebe zwischen verschiedenen Kulturen funktionieren? Und dann ist da Ingrid, die schon lange in diesem Land lebt und für eine Hilfsorganisation arbeitet. Und dann geraten alle zwischen die Fronten und es wird richtig dramatisch und hochinteressant. Und am Ende der Geschichte kann man seinen Gedanken noch so schön freien Lauf lassen.

Ein absolutes Lesehighlight, das spannend, unterhaltsam und hochinteressant war. Das Cover ist für mich auch ein echter Hingucker, könnte nicht besser sein. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne.

Erwähnenswert ist auch das Glossar. Hier werden die arabischen und berberischen Begriffe erklärt. Auch das Kartenmaterial fand ich interessant, ebenso den historischen Abriss des Westsahara-Konflikts. Ein wunderbares Gesamtpaket.

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Dieses Buch hat alles was ein Buch braucht

Von: Nicole Lehmann Datum: 29. Dezember 2017

Doros Geschichte zieht die Leser ab der ersten Seite in den Bann. Doro, eine liebevolle Lehrerin welche nach langer Zeit einmal eine Bauchentscheidung trifft und in einem fremden Land strandet. Marokko mit seinen Farben und Gerüchen fesseln sie von Anfang an. Doro mag den Trubel und ist positiv eingestellt. Zeitweise hadert sie und wird unsicher, jedoch lässt sie sich auf das Abenteuer ein. Und Abenteuer gibt es in diesem Buch viele.

Auch die Geschichte von Betty im Jahr 1942 wird beschrieben. Hochschwanger und alleine bringt sie ihr Kind zu Welt bevor sie ihren Liebsten heiraten kann. Die Wege der zwei unterschiedlichen Frauen kreuzen sich im Jahr 1988. Und wie passt Amir, ein Mann aus dem Sahraouischen Volk, und ein seltenes Amulett in die Geschichte?

Die Wolkenfrauen - ein Roman welcher mich begeistert hat. Die Landschaften, Gerüche, Farben und Stimmungen werden eindrucksvoll beschrieben und man wird gefesselt und nicht mehr losgelassen. Doris Cramer schaffte es, dass man ununterbrochen lesen will, jedoch ab und an innehält damit das Buch nicht zu schnell gelesen ist.
Erschreckend war, dass die beschriebene Mauer der Schande wirklich existiert. Dies war mir persönlich nicht bekannt. Den ungelösten Konflikt zwischen dem Wolkenvolk und den Marokkanern, Krieg ums Land, eine Liebesgeschichte und ganz viel Abenteuer erwartet die Leser in diesem Buch. Das Glossar und die Karte am Schluss sind hilfreich. Auch das Nachwort erklärt vieles und ist interessant zu lesen.

Für dieses Buch gebe ich sehr gerne 5 von 5 Sternen.

Ein Lesevergnügen der Extraklasse, das man sich nicht entgehen lassen sollte!

Von: Monika Schulte Datum: 22. Dezember 2017

Das Jahr 1988. Doro entdeckt im Nachlass ihrer Mutter Zeichnungen aus der Marokkanischen Wüste und ein Amulett. Was sind das für Zeichnungen und wie kam ihre Mutter einst daran? Doro beschließt nach Agadir zu fahren, wo sie ihre ehemalige Dozentin trifft. Ingrid leitet dort eine Hilfsorganisation. Hier hofft Doro, mehr über das Leben ihrer verstorbenen Mutter zu erfahren. Ingrid scheint das Amulett sofort zu erkennen, das Doro trägt. Kaum in Marokko angekommen, muss Doro schon eine brutale Verhaftung miterleben, doch wer ist dieser Amir, der ihren Weg immer wieder kreuzen wird? Amir, der Sohn der Sahraouis, eines Berbervolkes, zu dem sie sich schnell hingezogen fühlt und der doch so geheimnisvoll erscheint. 

Der Roman entführt den gespannten Leser aber auch in das Jahr 1942. Die junge Betty wird schwanger, doch bevor sie ihren Liebsten heiraten kann, wird dieser nach Nordafrika versetzt. Betty bringt ihr Kind in Lebensborn zur Welt, wo man es ihr direkt wegnimmt, damit das Kind von ordentlichen Deutschen erzogen werden kann. Betty fährt viele, viele Jahre später nach Marokko, in der Hoffnung, hier ihrem einstigen Geliebten näher zu sein. 

"Die Wolkenfrauen" - ein Roman, der mich gefesselt und begeistert hat! Von der ersten Seite an habe ich die Farben Marokkos vor mir gesehen, habe die unterschiedlichsten Düfte riechen können.

Doris Cramer fesselt mit präziser Sprache. Es ist eine packende Geschichte. Eine Geschichte, die dem Leser den Westsahara-Konflikt näher bringt und die die Geschichte eines fast vergessenen Nomadenvolkes erzählt, die Geschichte der Sahraouis, die in einem Flüchtlingslager leben müssen. Erschütternd dann auch die Erkenntnis, dass es die im Buch beschriebene 2600 km lange Mauer der Schande tatsächlich gibt, von der ich bislang überhaupt keine Kenntnis hatte. Ein Wall aus Mauer, Geröll, Sand und Stacheldraht, eine stark verminte Zone. 

"Die Wolkenfrauen" - eine temporeiche Geschichte, so spannend, dass man nicht mehr aufhören kann zu lesen. Ein ungelöster Konflikt, Krieg und Abenteuer, aber auch die Geschichte zweier Liebender. Ein Lesevergnügen der Extraklasse, das man sich nicht entgehen lassen sollte!

Das Wolkenvolk

Von: Arietta Datum: 13. Dezember 2017

Die Wolkenfrauen


Zur Autorin:

Doris Cramer, hat es wieder einmal geschafft, mich mitzureißen bei Lesen ihres neuen Romanes und mich die Welt um mich herum vergessen zulassen. Mich abtauchen zu lassen in die Welt des Wolkenvolkes in Marokko, einem Land voller Gerüche, Düften und Farben, aber auch ein Land voller Sonnen , Schattenseiten und Widersprüchen. Sie hat sich diesmal selbst übertroffen mit ihrer Geschichte, sie bietet ein facettenreiches Geschehen, man lernt Marokko von einer ganz anderen Seite kennen, die Politische Lage usw. Vieles neues und unbekanntes stürmte auf mich ein, die Hintergründe des Westsaharakonfliktes, das Volk der Sahrauis ein Nomadenvolk das im Flüchtlingslager lebt, El Berm die Mauer der Schande die sich auf 2600 km durch das Land zieht. Ein Land voller Zerrissenheit und Unruhen, ein Volk das für seine Freiheit kämpft. Ihr Schreibstil ist wie immer sehr Kraftvoll, Klar, Bildhaft und fesselnd. Sie versucht mit ihrer Erzählkunst eine Brücke zu bauen, zwischen den Menschen, und verschiedenen Kulturen Afrikas, sie uns verständlicher zumachen. Sie hat alles sehr Präzise beschrieben und recherchiert Ihre Figuren sind real und wie aus Fleisch und Blut. Die einzelnen Charaktere hat sie sehr gut heraus gearbeitet. Man konnte sich in so manchen sehr gut hineinversetzen und seine Gefühle und Emotionen nachvollziehen. Sie hat es geschafft mich mit den Protagonisten zu verschmelzen zu lassen, die einen zu lieben und die anderen zu hassen. Sehr lobenswert auch der Prolog am Anfang , der einem gleich in die Geschichte einstiegen ließ, das Nachwort das so manches erklärt, der hilfreiche Glossar und die Karte des Landes. Sie lies einem so richtig hinter die Kulissen und widersprüchliche Verhältnisse eines doch so faszinierendes Landes blicken.


„ Ein Geschichtsträchtiges und facettenreiches Buch, die Geschichte des Wolkenvolkes, die zu Herzen geht und einem erschüttert.“



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