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Anne Sanders

Sommerhaus zum Glück

Roman

»Anne Sanders macht uns einfach Lust auf Urlaub.« Frau von Heute

Wer träumt nicht von einem Haus in Cornwall? Elodie hatte bisher eigentlich andere Pläne – bis ihre Beziehung spektakulär scheitert und ihr Exfreund ihr statt ewiger Liebe Geld für einen Neuanfang bietet. Als sie auf das Inserat für ein hübsches kleines Bed & Breakfast in St. Ives stößt, räumt Elodie kurz entschlossen das Konto leer, kauft das Haus unbesehen und reist nach Südengland. In dem kleinen Fischerdörfchen stürzt sie sich nicht nur in die Renovierung, sondern lernt auch die schüchterne Helen und die lebenslustige alte Dame Brandy kennen, mit denen sie bald eine tiefe Freundschaft verbindet. Gemeinsam erleben die drei Frauen einen unvergesslichen Sommer, nach dem nichts mehr so sein wird, wie es war – vor allem nicht in Elodies Herz …

Das Buch spielt in St. Ives, Großbritannien

Regelmäßig neue Buchtipps bekommen!

Leserstimmen

Sommerhaus zum Glück

Von: Leseratte Austria Datum: 17. August 2018

„Sommerhaus zum Glück“ ein Roman von Anne Sanders im blanvalet Verlag erschienen. Mit 447 Seiten.
In dieser romantischen Geschichte werden abwechselnd Kapitel aus der Sicht der ca 32 Jährigen Elodie und der ca 43 Jährigen Helen erzählt.
Elodie zieht nach dem Scheitern ihrer geheimen Beziehung mit ihrem Chef, dem Verheirateten Per, von Deutschland/Frankfurt nach Cornwall/St. Ives. Sie kauft, sich ohne es vorher anzusehen, ein Cottages, ein altes Bed and Breakfast das PEEK-A-BOO. Es warten viele Herausforderungen auf sie. Wie die Renovierungsarbeiten an dem etwas heruntergekommenen alten Haus. Auch in Sachen Liebe wird einiges auf den Kopf gestellt. Nach großen Anlaufschwierigkeiten bei der Renovierung, hilft ihr Tom de la Chaux das Cottages in seiner Freizeit zu renovieren. Mit Tom kommt Elodie zu Beginn gar nicht zu recht. Offensichtlich mögen sich die beiden einfach nicht. Schnell schließt Elodie mit der etwas älteren Brandy, die in einem alten Camper wohnt und etwas seltsam ist, und mit Helen die mit ihrem Mann eine Kaffee betreibt Freundschaft. Brandy führt abends die Touristen durch die Stadt mit ihren Geistertouren und Geistergeschichten. Elodies Exfreund Per lässt sie einfach nicht in Ruhe. Allerdings kommen sich Tom und Elodie immer näher und es entsteht daraus eine Freundschaft.

Helen ist mit Liam schon 25 Jahre verheiratet und lebt auch schon so lange in St. Ives. Sie haben das Kaffee seiner Eltern übernommen und schuften jeden Tag hart dafür. Ihre Kinder die Zwillinge Kayla und Kayden sind 14 Jahre alt und voll in der Pubertät. Helen funktioniert sehr gut im Alltag, aber auch nicht mehr. Ihr fehlt etwas! Sie und Liam sprechen kaum noch miteinander, nur das was im Alltag und in der Arbeit nötig ist. Dies macht ihr Sorgen und sie ist sehr unglücklich damit. Aber da zieht Elodie in ihre kleine Stadt und sie schließen schnell Freundschaft.

Wird Elodie das B&B je fertig renoviert bekommen und kann damit Gäste empfangen? Wird Per aus ihrem Leben verschwinden? Oder kann aus der Freundschaft mit dem gutaussehenden Tom mehr werden?
Kann sich Helen wieder mit Liam zusammenraufen und auch damit das Familienleben wieder besser gestalten mit al der Arbeit im Kaffee? Wird Helen wieder Glücklich werden?
Und nicht zu vergessen, Brandy. Was hat diese Frau für eine Geschichte zu erzählen?
Meine Meinung: Mir gefällt dieses Buch wirklich sehr gut. Die abwechselnden Geschichten der Freundinnen Elodie und Helen machen diesen Ort in Cornwall so sehr sympathisch, dass man auch selber mal dorthin in ein B&B fahren möchte! Die tollen Beschreibungen der Räume im B&B lassen das tolle Aussehen allzu gut erahnen. Auch die verzwickten Liebesgeschichten lassen mich immer wieder lächeln und schmunzeln! 5 von 5 Sternen

Ein Cottage in St.Ives

Von: noraliest Datum: 07. August 2018

Rezension:
Elodie möchte sich ein neues leben aufbauen. Ein neues leben in St. Ives, das sie dank ihres Ex-Chefs und gleichzeitig Ex-Freundes Per erfüllen kann. Elodie war seine Assistentin. Und als sie erfuhr das seine Frau schwanger ist sah sie nur noch einen Ausweg. Sie musste gehen.
Mit dem Cottage namens Peek-a-boo, was sie sich gekauft hat lief es Anfangs alles andere als gut. Immer wieder kamen Reperaturen. Tom, der für kurze Zeit einen Coffe-Shop in St.Ives besitzt, hilft ihr plötzlich täglich bei arbeiten im Cottage. Und nicht nur das. Er ist ständig in ihrer Nähe als würde er sie stalken oder ihr folgen. Zwischen den beiden knistert es, das sehen auch Helen und Brandy.
Als Elodie erfuhr weswegen Tom das alles tat war sie außer sich und konnte es kaum glauben. Als sie ihn zur Rede stellte verleugnete er es nicht.
Wie konnte er das Elodie nur antun? Wieso ging er darauf ein? Werden die beiden noch einmal zueinander finden? Kann Elodie Tom verzeihen was er getan hat?

Cover und Klappentext:
Das Cover ist total schön. Es ist schlicht aber macht neugierig auf den Inhalt. Der Klappentext hat mich total angesprochen, so das ich das Buch unbedingt lesen wollte.

Schreibstil:
Der Schreibstil an sich gefällt mir ganz gut, wobei ich das Gefühl hatte hier öfter Schreibfehler bzw. vergessene Wörter zu erkennen. Kann mich aber auch irren.

Charaktere:
Die Charaktere sind mir alle ziemlich sympathisch. Elodie ist so eine herzige und hat alles Glück der Welt verdient. Helen ist eine starke Persönlichkeit. Brandy, die gute alte Brandy. Wie kann man sie den nicht mögen. Per ist richtig dreist, wie kann er Tom beauftragen ihm alles zu erzählen was Elodie macht. Das Tom sich darauf eingelassen hat zeigt nicht gerade stärke.

Sommerhaus zum Glück ist das erste Buch was ich von Anne Sanders gelesen habe. Es ist eine schöne Sommerlektüre für zwischendurch und kann es deshalb jedem empfehlen der gerne mal in eine Geschichte nach St. Ives reisen möchte.

Ich gebe Sommerhaus zum Glück 4 von 5 Sterne

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Total begeistert

Von: U. Pflanz Datum: 05. August 2018

Die Autorin hat einen neuen Fan, nämlich mich. Sie hat einen so schönen leichten, lockeren, flüssigen und humorvollen Schreibstil. Man wird sofort mitgezogen und kann sich durch die Geschichte fließen lassen.
Zudem wurde Cornwall auch so schön beschrieben, dass man sofort Lust auf Urlaub bekam und sich direkt dorthin träumte.
Was ich persönlich wieder supertoll finde dass es aus der Sicht verschiedener Charakteren erzählt wird. Man bekommt einfach nochmal andere Eindrücke.
Die Charaktere sind alle auf ihre Art sehr sympathisch und kann sich sehr gut in sie reinversetzen. Dadurch versteht man auch so die ein oder andere Reaktion.
Das Buch ist sehr angenehm zu lesen. Ich musste sogar ab und an mal lachen. Weglegen war daher undenkbar.
Ich kann euch das Buch auf jeden Fall empfehlen und vergebe auch sehr gerne 5 von 5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Besser als gedacht

Von: Kristin Burger Datum: 28. Juli 2018

Zum Inhalt:

Nachdem Elodies Beziehung mit viel Schmerz in die Brüche gegangen ist, will sie einfach nur weg aus Frankfurt. Da kommt ihr die Anzeige zum Erwerb eines Cottage in Cornwall ganz recht. Das Haus ist schnell gekauft, und Elodie packt ihre sieben Sachen und zieht nach St. Ives. Dass es manchmal aber ganz sinnvoll ist, ein Haus vor dem Kauf zu begutachten, muss auch Elodie ziemlich schnell feststellen. Zum Glück ist sie nicht allein, denn mit Brandy und Helen findet Elodie zwei neue Freunde, die ihr immer mit Rat und Tat zur Seite stehen. Auch als plötzlich der attraktive Tom im Dorf auftaucht...

Meine Meinung:

Nachdem mir "Mein Herz ist eine Insel" von Anne Sanders leider gar nicht gefallen hat, habe ich ein wenig damit gehadert, ob ich nochmal ein Buch von der Autorin lesen sollte. Aber da jeder eine zweite Chance verdient hat, habe ich dann doch zu diesem Buch gegriffen.

Wie auch bei "Mein Herz ist eine Insel" wird die Geschichte aus zwei Perspektiven erzählt: Aus der Sicht von Elodie und aus der Sicht von Helen.
Elodie ist nach einer gescheiterten Beziehung von Frankfurt in das kleine Dorf St. Ives in Cornwall gezogen um dort ein doch sehr ramponiertes Cottage wieder in ein Bed & Breakfast zu verwandeln. Sie findet in St Ives auch ziemlich schnell Anschluss. Zuerst lernt sie Brandy kennen, eine ältere Damen, die nicht ohne ist und Helen, eine eher zurückhaltende ruhige Frau, die zusammen mit ihrem Mann ein Café in St. Ives betreibt. Beide Frauen - Elodie und Helen - haben momentan kein einfaches Leben - besonders was die Liebe angeht. Durch die wechselnden Erzählsichten bekommt man immer wieder mit, was in der eine oder anderen vorgeht, was wirklich gut ist, da so die Geschichte im Fluss bleibt. Daneben lernen wir - wie bereits weiter oben erwähnt - Brandy kennen, über die wir nur etwas aus der Sicht von Elodie und Helen erfahren, so dass man nicht genau weiß, was sich hinter der Fassade der alten Dame abspielt. Zum Ende hin bringt Brandy noch so einiges durcheinander, nur leider wird das nicht so ausführlich thematisiert, wie von mir erhofft, was wirklich schade ist. Da hätte man wirklich noch ein wenig mehr Licht ins Dunkle bringen können.
Auch die Geschichte von Helen wird für mich am Ende doch ein wenig zu sehr unter den Teppich gekehrt. Da hätte ich mir auch ein wenig mehr Informationen gewünscht. Man merkt natürlich beim Lesen relativ schnell, dass Elodie und ihr Leben im Mittelpunkt stehen, was nicht verkehrt ist, aber wenn ich drei Personen in den Handlungsstrang einfließen lasse, sollte man meiner Meinung nach auch alle drei Geschichte richtig zu Ende bringen, und dass hat mir bei Helen und Brandy gefehlt.
Die Geschichte rund um Elodie wiederum hat mir gut gefallen. Sie ist auch als Charakter sehr angenehm; man fühlt mit ihr mit - sei es bei der Renovierung des Cottages oder dem Finden der Liebe.

Bei diesem Buch war kein Charakter dabei, der mir irgendwie unsympathisch war oder mir auf den Keks ging. Auch der Schreibstil der Autorin hat mir hier in diesem Buch besser gefallen. Alles war irgendwie flüssiger. Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich der Autorin nochmal eine Chance gegeben habe und wahrscheinlich wird das nicht das letzte Buch von Anne Sanders sein, dass ich gelesen habe.

Mein Fazit:

Ein netter Ausflug nach Cornwall, der einem die Sommerzeit versüßt.

Rezension zu Sommerhaus zum Glück

Von: Chiara Datum: 25. Juli 2018

*Werbung unbezahlt


,,Sommerhaus zum Glück'', geschrieben von Anne Sanders, erschien am 14. Mai 2018 im Blanvalet Verlag.

Broschiert: 15,00 €
Kindle-Edition: 9,99 €
MP3 CD: 15,00 €

Inhalt:

Die Mitte 30 Jährige Elodie Hoffmann will einfach nur aus ihrem Leben in Frankfurt verschwinden und ein neues beginnen. Denn nachdem es heißt, dass die Frau von Per (ihr Chef und ihre Affäre) schwanger ist, reicht es ihr endgültig. Kurzerhand kauft sie ein altes herunter gekommenes Cottage in St. Ives in Cornwall und beschließt ein kleines Bed & Breakfast darin zu betreiben. Sie trifft auch auf die alte Dame Brandy, die immer die richtigen Worte mit einem Hauch von Abenteuer findet, und auf Helen, deren Leben aus einzigen Wiederholungen besteht. Zusammen retten sich die 3 Freundinnen aus manch komplexen Situationen und entspannen an der frischen Luft in dem Fischerdorf, doch Tratsch über Männer und Ehemänner entgeht ihnen nicht. Und dann gibt es da noch einen Mann, der einen Coffee Shop eröffnet...


Meine Meinung:
Ich liebe Annes Bücher und habe mich mal wieder sehr über dieses gefreut. Wie auch ,,Ein Sommer in ST. Ives'' spielt dieser Roman auch an der Küste Englands in St Ives und den bildhaften Schreibstil behält die Autorin auch immer noch bei, sodass über all kleine Details lungern. Der Roman wird aus zwei Sichten in der Ich-Perspektive im Präsens geschrieben - Elodie & Helen- wobei das Buch auch intern nochmal in Monate geteilt ist, welches mir sehr geholfen hat, den Überblick nicht zu verlieren. Doch muss ich auch sagen, dass das Thema Liebe in Hinsicht auf Elodie zu ihrem neuen Mann sichtlich zu kurz kam. Es wurde meist nur durch ein Gespräch der Freundinnen erzählt und wenn die Situationen in der Hinsicht spannend wurde, kam sofort eine neue Szene (wo die Liebe so richtig aufblühte ist das letzte Kapitel). Ich will eigentlich gegen den Aspekt auch gar nichts Schlimmes sagen, da es in dem Buch nach der Autorin eher um die Protagonistin ging und nicht um ihre neue Liebe, aber bei ihrem anderen Roman ,,Sommer in ST. Ives'' waren mehr Szenen von dem Liebesleben der Protagonistin obwohl dort das Thema Familie auch sehr groß besprochen wurde. Die Charaktere finde ich sehr vielseitig und man kann sich gut in sie hinein versetzten, demnach konnte ich auch alle Gedankengänge und Aktionen einzelner gut nachvollziehen. Wie immer habe ich auch wieder das Gefühl selbst Urlaub in dem Städtchen beim Lesen gemacht zu haben und das ist einer der Gründe, warum ich Sanders Bücher so liebe, denn sie schafft es immer mich an den Ort zu bringen, der gerade in dem Buch behandelt wird (und das habe ich bis jetzt bei keinem anderen erlebt- ich war aber auch schon mal selber dort, was dies auch beeinflussen könnte). Zudem sind Titel und Cover passend wie immer gewählt und unterstreichen das Buch- vorallem das Cover, welches gleich Lust auf Meer macht. Der Roman erstreckt sich über 446 Seiten und ist ein abgeschlossenes Werk.

Fazit:

Obwohl ich dieses Jahr nicht in Cornwall war, fühlte es sich so an- somit ein Buch für Menschen, die träumen an einem Ort zu sein voller frischer salziger Luft und blauem kalten Wasser. Wenn du zudem auch Geschichten liebst, in der eine Person ein neues Leben beginnt und am Boden der Tatsachen anfängt, bist du bei dem Buch genau richtig. Ein Roman für Weltenbummler der ruhigen Sorte mit ein Hauch von Liebe und eine große Portion Freundschaft.

***Spoiler:
Charaktere aus ,,Sommer in ST. Ives treten in diesem Buch auch hin und wieder auf- somit ein Muss für Liebhaber dieses Romans und wer hat denn gerne nichts gegen alte Bekanntschaft?:D***

*Hier nochmal ein Dankeschön an den blanvalet Verlag und Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!:)

Schöne Urlaubslektüre

Von: Zantalia Datum: 22. Juli 2018

Meine Meinung:

“Sommerhaus zum Glück” ist mein zweiter Roman, den ich von Anne Sanders gelesen habe. Ihr letztes Werk “Mein Herz ist eine Insel” hat mich letztes Jahr so begeistern können, das ich ihr neustes Werk einfach lesen musste.
Dieses Mal führt uns die Geschichte in das zauberhafte St. Ives in London. Wer einmal dieses Städtchen gesehen hat und sei es nur auf Bildern will dort gleich den nächsten Urlaub verbringen. Jedenfalls ergeht es mir so, wenn ich mir die Bilder im Interner anschaue. Anne Sanders hat einen traumhaft schönen Ort für ihr Buch gewählt.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Helen und Elodie. Zwei gänzlich unterschiedliche Frauen, die in St. Ives aufeinander treffen.
Elodie ist Ende 30 und wild entschlossen in St. Ives einen Neustart zu wagen. Zuvor lebte sie in Frankfurt, doch ihre Vergangenheit führte sie von dort weg. Elodie wirkt auf den ersten Seiten sehr unbeholfen und stellenweise sogar überfordert mit der Situation. Im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich jedoch positiv. Ich mag Elodie sehr gerne, vor allem ihre Liebe zu Planungen hat es mir sehr angetan. Dieses liebevolle Detail, welches die Autorin Elodie verliehen hat, sorgt dafür, dass man diesen Charakter einfach lieben muss.
Helen, Anfang 40, lebt in St. Ives seit ihrem 18. Lebensjahr. Helen hat dort ihren Mann kennen und lieben gelernt und ist bei ihm geblieben. Helen ist ein sehr unsicherer Charakter, hat starke Selbstzweifel und steckt in einer Krise. Zusammen mit ihrem Mann führt sie ein kleines Café in St. Ives, ist Mutter von zwei 14-jährigen Zwillingen und hat somit einiges zu tun. Helen mag ich auch, aber nicht so gerne wie Elodie. Ihr fehlt eine gewisse Charaktereigenschaft, die für Sympathie sorgt.
Eine weitere wichtige Person ist Brandy, eine alte Frau, die zwar lediglich eine Nebenrolle inne hat, aber dennoch für die Geschichte essentiell notwendig ist. Brandy ist sehr introvertiert und gibt nur selten Details aus ihrem Leben preis, dafür kümmert sie sich umso mehr um ihre Freundinnen und allen Menschen, die sie mag. Eine klasse Frau, die ich bei der ersten Begegnung bereits ins Herz geschlossen habe.
Der Schreibstil von Anne Sanders ist wieder einmal toll zu lesen. Die Beschreibungen der kleinen Stadt, die Ausarbeitung der Charaktere und der Verlauf der Geschichte ist ihr sehr gut gelungen. Das “Kopfkino” lief permanent beim Lesen.
Die Geschichte selbst ist sehr romantisch gehalten. Selbst das kleine Bed&Breakfast ist sehr romantisch beschrieben. Zwar sorgt Anne Sanders dadurch für ein schönes Urlaubsfeeling, aber übermäßig viel Spannung gab es nicht. Es ist nicht langweilig, oh nein, garantiert nicht, aber eben auch nicht wahnsinnig mitreißend, bis zu den letzten 50 Seiten. Hier gab es dann eine gehörige Portion Spannung durch viele unerwartete Ereignisse. Der Epilog hat mir sehr gut gefallen. Er hat die Geschichte perfekt abgerundet und noch einige offene Fragen beantwortet.
Cover: Ein Cover, welches mir gleich ins Auge gesprungen ist. Dabei kann ich aber eigentlich nicht wirklich sagen warum. Es denke aber es hat an der Ausstrahlung gelegen, das Blau, die kleinen Details, die an Meer und Sonne erinnern, das Sommerfeeling, das mich berührt hat. Ich würde sagen, dass Cover ist dem Umschlagdesigner gut gelungen.

Fazit:

“Sommerhaus zum Glück” ist eine schöne Geschichte über Neuanfänge und dem Alltagsleben.
Für eine Urlaubslektüre, oder um die Sonne auf der Terrasse liegend zu genießen ist es das perfekte Buch.
Mir hat das Buch gefallen und kann es auf jeden Fall weiter empfehlen.

Ein solides Sommerbuch, mit einer tollen Kulisse und zauberhaften Charakteren

Von: Judikos Welt Datum: 19. Juli 2018

Das Glück liegt in Cornwall…

Vom Freund enttäuscht und somit den damit verbundenen Job aufzugeben, weil ihr Freund gleichzeitig auch ihr Chef ist, dazu gehört schon eine Menge Mut. Noch mehr Mut bedarf es aber, wenn man, so wie Elodie, alle Zelte hinter sich abbricht und neu anfangen will.

Als sich ihr die Gelegenheit bietet, greift sie spontan zu. Sie kauft ein Cottage in Cornwall. Ihre Idee, ein Bed & Breakfast daraus zu machen, scheitert erstmal daran, dass das Cottage total herunter gekommen ist. All die Reparaturen würden sehr teuer werden und derzeit ohne Job, scheint alles ziemlich aussichtslos.

Was soll sie bloß tun?

Zu allem Überfluss eröffnet zeitgleich noch der arrogante Schnösel Tom seinen Coffee-Shop und macht Elodie das Leben dort nicht gerade leichter.

Kann das gut gehen? Oder siegt am Ende, „Was sich neckt, das liebt sich“?

In dieser Geschichte geht’s vor allem um Freundschaft. Denn gleich nachdem Elodie dort angekommen ist, lernt sie Helen und die alte Dame Brandy kennen, die aus ihrem Parka tröstende Dinge hervorzaubern kann. Beide wachsen ihr schnell ans Herz und ohne die Zwei, hätte sie wahrscheinlich aufgegeben. Ich fand übrigens gerade die alte Dame, als Charakter besonders gelungen.

Ich hatte einen schönen Einstieg in die Geschichte, was sich bis zur Mitte hin auch noch mal steigerte, allein schon durch die Dialoge zwischen Elodie und Tom. Jedoch nach der Hälfte plätscherte die Story dann nur noch so vor sich hin, ohne das viel passierte. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich dann das Buch auch mal gut weglegen.

Zum Ende hin, kann ich aber versprechen, gibt es noch ein paar schöne Überraschungen, die der Geschichte noch mal richtig gut getan haben, sodass ich es dann auch nicht mehr aus den Händen legen wollte.

Alles in allem ein solides Sommerbuch, mit einem schönen Setting, das man gut lesen kann.

Ein schöner Sommerroman

Von: Maikeliestsichweg Datum: 15. Juli 2018

Das Cover ist mir direkt ins Auge gesprungen und sorgte direkt für eine sommerliche Stimmung. Es passt auch sehr gut in die Umgebung, indem der Roman spielt. 
Von Anfang an war ich direkt in der Handlung, was vor allem an dem schönen und lockeren Schreibstil lag. Auch das Bed und Breakfast konnte ich mir sehr gut vorstellen.
Weiterhin fand ich es sehr schön, dass sowohl Elodies und Helens Geschichte wichtig waren und aus deren Sicht die Handlung geschildert wurde. Schade fand ich es lediglich, dass Brandy an einigen Stellen zu kurz kam, obwohl sie sehr lebenslustig und gütig ist. 
Alles in allem ein toller und sommerlicher Roman

Eine wunderschöne Sommergeschichte vor der Kulisse Cornwalls

Von: Melanie B. Datum: 12. Juli 2018

Man könnte es naiv und etwas plötzlich nennen, doch Elodie kauft nicht ohne Grund unbesehen ein Haus im beschaulichen St. Ives in Cornwall. Nach einer enttäuschten Liebesgeschichte mit ihrem verheirateten Ex-Chef, will Elodie nur noch eins, nämlich ganz weit weg von Frankfurt und neu anfangen. Doch schnell stürzt sei auf den Boden der Tatsachen, ihr Haus, aus dem sie ein Bed & Breakfast machen möchte, ist mehr als nur ein bisschen renovierungsbedürftig, es wird sie viel Mühe und Geld kosten, es einigermaßen bewohnbar zu machen. Elodie weiß zwar noch nicht, wie sie das alles schaffen soll, doch sie bekommt Hilfe, wobei es ein kleines "Wiederlesen" mit Chase gibt, einer Hauptfigur aus Anne Sanders erstem Buch Sommer in St. Ives.

Schon bald lernt Elodie Helen kennen, die gemeinsam mit ihrem Mann das Kennard´s Kitchen betreibt, in dem die Deutsche oft Zuflucht sucht und essen geht. Helen ist Anfang 40 und seit über 20 Jahren mit Liam verheiratet, ihrer ersten und ganz großen Liebe. Doch in letzter Zeit vermisst Helen in ihrer Beziehung etwas. Liam und sie sind ein eingespieltes Team, doch scheint sich der Alltag viel zu sehr eingeschlichen zu haben, und man sich gegenseitig fast selbstverständlich zu sein.

Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht von Elodie und Helen erzählt, doch auch die alte Brandy gehört zur Frauenrunde. Geschätzt 70-80 Jahre alt, veranstaltet sie Führungen durch St. Ives und erzählt den Touristen Spukgeschichten. Die etwas geheimnisvolle Brandy lebt in einem Wohnwagen und überrascht ihre Freundinnen gerne mit kleinen Geschenken.

Und dann ist da noch Tom de la Chaux, Betreiber eines kleinen Kaffee-Stores. Wortkarg und sehr merkwürdig verhält er sich Elodie gegenüber, die doch einfach nur einen guten Kaffee trinken möchte, der in St. Ives Seltenheitswert hat, trinken die Engländer doch viel lieber ihren Tee. Auch, wenn Elodie das Gefühl hat, dass Tom sie nicht leiden kann, hilft er ihr bei der Sanierung des Peek-a-boo, damit die Eröffnung in absehbarer Zukunft stattfinden kann.

Die Charaktere sind sympathisch, witzig und vielschichtig. Sommerhaus zum Glück ist eine leicht zu lesende Geschichte mit viel Tiefgang und eine wundervollen Kulisse. Schon beim Lesen von Sommer in St. Ives hatte ich große Lust den hübschen Ort in Cornwall einmal selbst kennen zulernen, und nun hat sich das nochmal um ein vielfaches verstärkt. Elodie und Helen sind zwei starke und tolle Frauen, die jedoch mit ihrem Schicksal zu kämpfen haben, und sich gegenseitig helfen, nachdem sie schnell Freundschaft geschlossen haben. Natürlich geht es um die Liebe, einer sich neu anbahnenden und einer etwas in die Jahre gekommenen Ehe, die einer Aussprache und neuen Ideen bedarf, besonders, nachdem die gemeinsamen Kinder beginnen flügge zu werden.

Ich wurde wieder einmal sehr gut unterhalten von dieser lieb gewonnenen Autorin, von der ich noch ganz viel mehr lesen möchte. Ihr Stil ist unkompliziert und leicht, dennoch bleiben ihre Geschichten nicht oberflächlich und sind gespickt von kleinen netten, dramatischen, oder auch lustigen Nebensträngen. Es war interessant zu beobachten, wie Elodies Frühstückspension mühsam aber stetig Formen annimmt, und sich die Beziehungen zwischen den Figuren entwickeln.Wer Lust auf ein tolles Wohlfühlbuch hat, und sich gerne in das wunderschöne Cornwall entführen lassen möchte, sollte nach diesem, in ein hübsches und perfekt zur Story passendes Cover verpackte Buch greifen. Ich spreche da sehr gerne eine Lese-Empfehlung aus.

Einmal nach Cornwall bitte

Von: eves-bookish-wonderland Datum: 12. Juli 2018

Elodie Hoffmann, die Hauptprotagonistin, verlässt ihre Heimat Frankfurt, um in St. Ives in Cornwall einen Neuanfang zu wagen. Nach der Trennung von ihrem Chef, der zudem noch verheiratet ist, muss sie einfach raus und entschließt sich in einem B&B, welches sie in St. Ives gekauft hat, neu anzufangen. Ellodie muss allerdings feststellen, dass dieser Neuanfang alles andere als leicht wird und das eine ganze Menge arbeitet auf sie wartet.
In St. Ives lernt Elodie Helen, die Besitzerin eines Cafes, und Brandy Cole, eine schon etwas ältere Frau, kennen. Die drei Frauen freunden sich direkt an und Elodie bekommt von ihnen sehr viel Hilfe und Tipps. Doch die Renovierung des alten Hauses läuft nicht so geschmiert, wie Elodie das gerne hätte und zu allem Überfluss trifft sie dann auch noch auf Tom de la Chaux, der einen Pop-Up Coffeeshop in St. Ives eröffnet hat, indem es den besten Caffee im ganzen Ort gibt.
Wir erleben die Handlung in verschiedenen Monaten und in verschiedenen Sichten, nämlich aus Elodies und Helens Sicht. Mir hat das wirklich sehr gut gefallen, da Helen so auch in den Vordergrund rückt und wir viel über sie und ihre Familie erfahren.
Der Schreibstil hat mir sehr gefallen, da ich mir St. Ives so gut vorstellen konnte und am liebsten direkt dorthin möchte. Anfangs hatte ich das Gefühl, dass ich nicht richtig in die Geschichte kam und es so ein bisschen vor sich hin geplätschert ist.
Generell war die Geschichte einfach super süß und die Charaktere wachsen einem einfach ans Herz. Jede der Frauen hat ihre eigenen Macken und sie sind alle etwas ganz spezielles und erleben ihre Höhen und Tiefen. Ich musste oft schmunzeln, da sie wirklich die komischten Sachen erleben. Irgendwann war ich einfach mittendrin und hab mit ihnen gelitten und gelacht und mich gefühlt, als wäre ich im Geschehen drin.
Was ich persönlich unglaublich toll fand war, dass Anne Sanders in dieser Geschichte so viele verschiedene Facetten der Liebe und Freundschaft rüberbringt und das alles so realistisch war.
Zudem hat es die Autorin geschafft, mich wirklich zu schocken, mit einem so genialen Plot Twist, den ich einfach nicht habe kommen sehen.

Fazit:

Eine schöne Geschichte über Cornwall (möchte ich nun echt irgendwann mal hin) und drei unterschiedliche Frauen, die in ihrem Leben alle möglichen Hürden überwinden müssen. Ein Roman über Freundschaft, Liebe und einfach das Leben in den unterschiedlichsten Formen.
Mir hat diese Geschichte wirklich gut gefallen und gerade im Sommer kann ich sie wirklich empfehlen.
Von mir gibt es 3,5 von 5 Sterne.

Wunderschöner Wohlfühlschmöker und Selbstfindungsroman in einem, der Werte wie Freundschaft und Zusammenhalt in den Fokus stellt

Von: Happy-End-Bücher.de- Nicole Datum: 29. Juni 2018

Elodie hat eine schmerzliche Beziehung mit ihrem verheirateten Ex-Chef hinter sich. Dieser verschwieg ihr, dass seine Ehe keinesfalls zerrüttet war, als er sich mit Elodie einließ. Als Pers Frau schwanger wurde, zog Elodie die Reißleine, kündigte ihren Job und beschloss in einer Kurzschlusshandlung, ein altes Cottage in Cornwall zu kaufen, das nun, fortan als Pension fungieren soll. Doch als Elodie in St. Ives ankommt, entpuppt sich das günstige Schnäppchen, als baufällige Katastrophe. Elodie muss zunächst sämtliche Handwerker im Dorf bemühen, damit sie dort überhaupt wohnen kann. Als ihre Verzweiflung fast Überhand nimmt, bekommt Elodie Hilfe von unerwarteter Seite. Zum einen sorgen sich zwei Frauen des Ortes, die Gastronomin Helen und die schon etwas ältere Brandy, das Urgestein des Ortes, um sie, aber auch der undurchschaubare, stets mürrisch wirkende Kaffeehausbetreiber Tom, bietet seine Hilfe bei allen anfallenden Arbeiten im Haus an.

Elodie ist ihren neuen Freunden äußerst dankbar, denn sie helfen ihr nicht nur über schwierige Zeiten hinweg, sondern liefern dazu reichlich Ablenkung. Dazu knistert es zwischen Elodie und Tom gewaltig, doch Tom scheint dennoch keinerlei Interesse zu haben, die frisch geknüpfte Beziehung über Freundschaft hinausgehen zu lassen. Elodie ist es zunächst recht, weil sie immer noch an Per denken muss, der sie weiterhin aus dem fernen Deutschland mit Telefonanrufen und Textnachrichten bombardiert, obwohl sie ihm bereits eine deutliche Abfuhr erteilt hat.

Währenddessen hat Helen ganz andere Probleme. Sie ist zwar mit ihrer großen Liebe Liam verheiratet und hat zwei Kinder im Teenageralter mit ihm, doch in letzter Zeit scheint Liam sie völlig zu übersehen. Zudem hat das Paar verlernt, über ihre Probleme zu sprechen. Und ihre aufmüpfige Tochter, fördert den Familienfrieden auch nicht gerade.

Brandy lebt dagegen allein in einem alten Campingwagen und verdient sich ihr Geld, in dem sie stimmungsvolle Geisterführungen in St. Ives, für die Touristen anbietet. Obwohl sich die ältere Dame sehr um ihre Freundinnen sorgt und nach außen hin fröhlich und gelassen erscheint, hat auch sie einige familiäre Probleme, die sie bislang unter Verschluss gehalten hat…

Wenn die Temperaturen steigen, schnappe ich mir sehr gerne mal einen sogenannten Urlaubsschmöker und so stach mir beim Stöbern dann auch das schöne, maritime Frontcover von Anne Sanders aktuellen Roman „Sommerhaus zum Glück“, schnell ins Auge.

Ich hatte bislang noch nichts von der Autorin gelesen, die unter dem Pseudonym Lea Coplin Jugendlektüre schreibt. Als Anne Sanders, spricht die Autorin dagegen etwas ältere Leser an, wie mich beispielsweise. ;-)
Anne Sanders hat einen sehr bildhaften und lebhaften Schreibstil, so dass man als Leser, gleich vom ersten Moment an hineingezogen wird, in die Geschichte dreier Frauen, die alle eines vereint- sie stehen an einem Scheideweg in ihrem Leben. Obwohl Brandy eine durchaus humorige alte Dame ist, die man schnell in sein Leserherz schließen kann, tritt sie allerdings in diesem Roman eher als Nebenfigur in Aktion. Dafür werden Elodies und Helens Storys mehr beleuchtet, so dass man schon sagen kann, dass sie die eigentlichen Heldinnen dieses Romans sind. Immer im Wechsel, wird deren Werdegang dann auch in „Ich-Form“, also aus der Sicht von Elodie und Helen selbst, geschildert.

Irgendwo bezeichnete ein Rezensent Anne Sanders Romane als Wohlfühllektüre und obwohl ich solchen Aussagen immer recht skeptisch gegenüberstehe, muss ich doch zugeben, dass diese Bezeichnung in diesem Fall passend ist, wie die Faust aufs Auge.
Woran liegt das? Zum einen am Schreibstil- man sieht die Örtlichkeiten direkt vor seinem geistigen Auge beim Lesen und auch die Dialoge der Akteure wirken lebendig und echt. Zugegeben, Helens und Liams Geschichte hat mich nicht ganz so sehr fesseln können, wie die von Elodie und Tom, was vielleicht auch an den sehr humorig, knackig geratenen Dialogen der beiden lag, die mir die Lachtränen ins Auge getrieben haben; dennoch erzählt Anne Sanders auch Helens und Liams Story mit viel Sensibilität, welche lediglich etwas ruhigere Fahrwasser ansteuert.

Es ist ein Roman der Werte wie Freundschaft und Zusammenhalt in den Fokus stellt, selbst wenn die Liebe natürlich auch eine Rolle spielt. Mir hat „Sommerhaus zum Glück“ sehr gefallen, allerdings habe ich mir beim Lesen diesmal sehr viel Zeit gelassen, weil ich die besondere Atmosphäre des Buches so sehr mochte.
Als Fan von Nora Roberts, ersten, dicken Schmökern, war ich erfreut, dass es nun eine weitere Autorin gibt, die solch eine besondere Atmosphäre in ihren Geschichten erzeugen kann. Und ich bin schon gespannt, auf weitere Bücher von Anne Sanders.

Das Peek-a-boo in St. Ives

Von: die.buecherdiebin Datum: 26. Juni 2018

Inhalt: Nach einer gescheiterten Beziehung kauft Elodie kurzentschlossen und unbesehen ein altes marodes Bed and Breakfast in St. Ives und reist von Frankfurt nach Cornwall. Das kleine Haus ist von Grund auf renovierungsbedürftig und vor Elodie liegt viel Arbeit. In einem Café des kleinen Ortes lernt sie deren Besitzerin Helen und die lebenslustige alte Dame Brandy kennen und bald verbindet die drei eine enge Freundschaft.

Meine Meinung: Der Schreibstil von Anne Sanders ist wunderbar leicht, locker und humorvoll. Schon von der ersten Seite an hat es mir Spaß gemacht, das Buch zu lesen und zudem den Wunsch in mir geweckt, einmal nach St. Ives zu reisen.
Alle Charaktere sind lebhaft und warmherzig beschrieben und sehr sympathisch. Am allerbesten hat mir allerdings Elodie gefallen. Besonders amüsant fand ich ihre ersten Begegnungen und Gespräche mit Tom. Aber auch bei anderen Passagen musste ich manchmal laut lachen (z.B. über die maulende Myrte).
Die Perspektiven wechseln zwischen Elodie und Helen - beide in der Ich-Form, was mich zuerst etwas irritiert hat - , denn auch Helen hat eine eigene kleine Geschichte und schließlich sogar Brandy. Der Perspektivwechsel ist jedoch gut gelungen, denn die Geschichte wird dadurch nicht unterbrochen.

Fazit: Ein wirklich schöner und leichter Sommerroman mit einem tollen Setting und liebenswerten Charakteren. Einmal angefangen, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. So muss es sein!

Rezension zu "Sommerhaus zum Glück"

Von: Wunny WolleWuu Datum: 24. Juni 2018

von: Anne Sanders
Verlag: blanvalet-Verlag
Seitenzahl: 448
Preis: 15,00€ (Broschiert)
Kaufoption: https://www.amazon.de/Sommerhaus-zum-Gl%C3%BCck-Anne-Sanders/dp/376450630X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1529864247&sr=8-1&keywords=sommerhaus+zum+Gl%C3%BCck

Klappentext:
"Wer träumt nicht von einem Haus in Cornwall? Elodie hatte bisher eigentlich andere Pläne – bis ihre Beziehung spektakulär scheitert und ihr Exfreund ihr statt ewiger Liebe Geld für einen Neuanfang bietet. Als sie auf das Inserat für ein hübsches kleines Bed & Breakfast in St. Ives stößt, räumt Elodie kurz entschlossen das Konto leer, kauft das Haus unbesehen und reist nach Südengland. In dem kleinen Fischerdörfchen stürzt sie sich nicht nur in die Renovierung, sondern lernt auch die schüchterne Helen und die lebenslustige alte Dame Brandy kennen, mit denen sie bald eine tiefe Freundschaft verbindet. Gemeinsam erleben die drei Frauen einen unvergesslichen Sommer, nach dem nichts mehr so sein wird, wie es war – vor allem nicht in Elodies Herz …"

Cover:
Das Cover ist schlicht und maritim gehalten. Es passt zur Geschichte, mit dem relativ schlichten Alltag der Figuren und der Nähe zum Meer. Es wirkt damit aber keines Falls langweilig.

Inhalt:
Elodie hat kurzentschlossen Frankfurt verlassen und ein altes Haus, genauer ein Bed & Breakfast in St. Ives gekauft - Ungesehen! - Ein unbekannter Ort in einem Fremden Land, ohne Familie und Freunde, ohne Job aber mit einem sehr alten Haus. Wird Elodie alles hinwerfen und nach Frankfurt zurückkehren?

Meine Meinung:
Es ist wieder ein toller Roman von Anne Sanders. Es ist Urlaubslektüre! Sie hat einen entspannenden Schreibstil und ich mag es, wenn mal nicht etwas total schräges und unrealistisches passiert. Aber dennoch schafft Anne Sanders es immernoch versteckte Botschaften mitzugeben. Sie lässt einen nachdenken und sich fragen, was man selbst vom Leben will.
Dieses Buch fand ich spannend, weil Elodie und Helen zwei völlig unterschiedliche Frauen sind. Es wird aus beiden Perspektiven erzählt und man fühlt sich von keiner der beiden gelangweilt. Jeder hat seinen Rucksack zu tragen und unterschiedliche Ziele für sein Leben.

Fazit:
Ein tolles Buch, in welchem man sich mitunter selbst wiederfindet und welches auch zum Nachdenken anregt.

Vielen Dank an den blanvalet-Verlag für das Rezensionsexemplar!


Klappentextquelle:
https://www.amazon.de/Sommerhaus-zum-Gl%C3%BCck-Anne-Sanders/dp/376450630X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1529864247&sr=8-1&keywords=sommerhaus+zum+Gl%C3%BCck

Ein toller Sommerroman mit liebenswerten Figuren

Von: Thea Datum: 21. Juni 2018

Um der gescheiterten Affäre mit ihrem Chef Per zu entfliehen, flüchtet Elodie nach St. Ives, wo sie ein am Meer liegendes Bed & Breakfast kauft. Doch der anfänglichen Euphorie folgt schon bald eine nicht geahnte Ernüchterung. Denn kaum ist Elodie in dem kleinen Fischerdorf angekommen, muss sie erkennen, dass die erhoffte Goldgrube ein Geld verschlingende Bruchbude ist und vom versprochenen Blick auf das Meer fehlt auch jede Spur. Ein Desaster, dass sie zwar anfänglich erschreckt, das aber nach einigem Hin und Her eine ungeahnte Kampfeslust in ihr weckt. So beginnt sie mithilfe einiger Bewohner das alte Cottage zu renovieren und lernt dabei nicht nur zwei neue Freundinnen kennen, sondern auch einen merkwürdigen Deutschen, der schon bald eine nicht zu unterschätzende Rolle in ihrem Leben spielt.

Nach "Sommer in St. Ives" und „Mein Herz ist eine Insel“ ist „Sommerhaus zum Glück“ der dritte Roman, den Anne Sanders geschrieben hat. Aber nicht nur unter diesem Pseudonym veröffentlicht die ehemalige Journalistin ihre Bücher. Auch als Alexandra Pilz hat sie sich einen Namen gemacht. Hier allerdings im Jugendbereich, wo sie die 17-jährige Emily gleichermaßen in der Gegenwart und in der Vergangenheit spannenden Abenteuern aussetzt. Eine vielseitige und talentierte Autorin, deren Schreibstil nur so über die Seiten fliegen lässt und die ihre Leser tief in die Gedankenwelt der handelnden Figuren entführt. Dorthin, wo sie sich mit dem was ihnen geschieht, auseinandersetzen und abwägen, was sie als Nächstes tun.

Aber nicht nur die interessanten und nicht immer logisch handelnden Figuren sind es, die auch das "Sommerhaus zum Glück" mit Leben füllen. Auch die Atmosphäre stimmt und der sich in den Dialogen niederschlagende Humor. So liefert sich Elodie, die nach Cornwall geflüchtet ist, mit dem aus Lübeck stammenden Kaffeeshop-Besitzer Tom einen regelmäßigen Schlagabtausch, der beim Lesen schmunzeln lässt, während romantische Gefühle und handfeste Lebenskrisen gleichermaßen an der Tagesordnung sind. Eine gute Mischung, die realitätsnah in Erscheinung tritt, dabei aber auch ein zufriedenstellendes Happy End mit sich bringt.

Fazit:
Ein toller Sommerroman, der sich wunderbar kurzweilig liest und mit einem turbulenten Plot und liebenswerten Figuren überzeugt.

Unterhaltsamer Roman im schönen Cornwall

Von: Conny G. Datum: 19. Juni 2018

Zum Inhalt:
Wer träumt nicht von einem Haus in Cornwall? Elodie hatte bisher eigentlich andere Pläne – bis ihre Beziehung spektakulär scheitert und ihr Exfreund ihr statt ewiger Liebe Geld für einen Neuanfang bietet. Als sie auf das Inserat für ein hübsches kleines Bed & Breakfast in St. Ives stößt, räumt Elodie kurz entschlossen das Konto leer, kauft das Haus unbesehen und reist nach Südengland. In dem kleinen Fischerdörfchen stürzt sie sich nicht nur in die Renovierung, sondern lernt auch die schüchterne Helen und die lebenslustige alte Dame Brandy kennen, mit denen sie bald eine tiefe Freundschaft verbindet. Gemeinsam erleben die drei Frauen einen unvergesslichen Sommer, nach dem nichts mehr so sein wird, wie es war – vor allem nicht in Elodies Herz …
(Kurzbeschreibung gem. Blanvalet Verlag)

Leseprobe


Die Autorin:
Anne Sanders lebt in München und arbeitet als Autorin und Journalistin. Zu schreiben begann sie bei der Süddeutschen Zeitung. Als Schriftstellerin veröffentlichte sie unter anderem Namen bereits erfolgreich Romane für jugendliche Leser. Die Küste Cornwalls begeisterte Anne Sanders auf einer Reise so sehr, dass sie spontan beschloss, ihren Roman Sommer in St. Ives dort spielen zu lassen. Dieser eroberte die Herzen der Leserinnen und wurde zum Bestseller. Auch Mein Herz ist eine Insel war ein großer Erfolg. Sommerhaus zum Glück ist nun ihr dritter Frauenroman bei Blanvalet.
(Quelle: Blanvalet Verlag)

Webseite von Anne Sanders

Die Autorin auf Twitter und Facebook


Meine Meinung:
Elodie Hoffmann verlässt ihre Heimat Frankfurt, um in St. Ives in Cornwall einen Neuanfang zu wagen.
Sie hatte eine Beziehung mit ihrem Chef, der jedoch verheiratet ist. Als Elodie die Beziehung beendet und fristlos kündigt, bietet er ihr viel Geld für einen Neuanfang an.
Davon kauft Elodie ungesehen ein altes B&B in St. Ives, das sie zu ihrem neuen Zuhause und ihrer Zukunft machen will.
Vor Ort angekommen, stellt Elodie schnell fest, dass das Haus wohl lange leer stand und in seinem aktuellen Zustand nicht bewohnbar und schon gar nicht an Gäste zu vermieten ist.
So mietet sie sich im Hotel ein und schmiedet Pläne für die Renovierung ihres B&B.
Im Café Kennard’s Kitchen lernt sie Helen, die Besitzerin, kennen und auch die schon etwas ältere Brandy Cole.
Beide sind ihr eine große Hilfe und können ihr Tipps geben, wen sie bezüglich der handwerklichen Arbeiten ansprechen kann, so dass die Renovierung schon bald beginnen kann. Leider läuft nicht alles so glatt, wie Elodie sich das vorgestellt hat, denn das alte Cottage hält so einige Überraschungen für sie bereit.
Ebenfalls in ihrem Hotel wohnt Tom de la Chaux, der in St. Ives einen Coffeshop eröffnet. Zunächst zeigt er sich sehr mürrisch, später wird er aber eine große Hilfe für Elodie.

Die Autorin erzählt die Geschichte von Elodie und ihrem Neuanfang in Cornwall über mehrere Monate. Dabei wählt sie einen interessanten Schreibstil, denn sie lässt Elodie ihren Teil in der Ich-Form erzählen. Aber ebenfalls in der Ich-Form erzählt Helen ihre Geschichte und wird so eigentlich zur zweiten Hauptprotagonistin. Denn auch Helen hat einiges zu erzählen. Da ist einmal ihre Sichtweise auf Elodie und zum anderen ihre eigenen Sorgen. Ihre Ehe scheint nach 25 Jahren in einer Sackgasse zu stecken und die beiden pubertierenden Kinder machen es auch nicht eben leichter.
Die beiden Sichtweisen werden abwechselnd erzählt und die Kapitel sind entsprechend überschrieben, so dass es keine Verwechslung gibt.
Das bringt uns beide Protagonistinnen näher und wir erfahren viel über deren Gefühlsleben und ihre Gedankenwelt.
Dazu kommt die lebensfrohe Brandy, die mit ihrer Lebensweisheit beiden Freundinnen immer mit Rat und Tat zur Seite steht. Da kommt es auch öfter zu humorvollen Momenten.
Alle Protagonisten waren lebensnah beschrieben und wirkten auf mich glaubhaft. Helens Geschichte hat mich fast noch mehr gefesselt als Elodies, denn ich konnte gut mit Helen mitfühlen und habe sie für ihren Kampf um ihre Liebe und ihre Ehe bewundert.
Bei Elodie war doch einiges ein bisschen vorhersehbar, sowohl was die Renovierung des B&B angeht als auch ihre Beziehung zu Tom. Das hat mir aber nicht das Lesevergnügen verdorben, denn etliche kleine Nebenschauplätze und Überraschungen sorgen hier für Abwechslung.

Das Städtchen St. Ives in Cornwall bietet eine wunderschöne Kulisse für diese Geschichte und die Autorin beschreibt die Örtlichkeiten und das Leben dort sehr detail- und bildreich, so dass es auf mich lebendig wirkt und für eine schöne Wohlfühlatmosphäre sorgt. Während des Sommers kam bei mir auch ein bisschen Urlaubsfeeling und die Lust auf eine Reise nach Cornwall auf.

„Sommerhaus zum Glück“ ist ein unterhaltsamer Roman über drei unterschiedliche und starke Frauen, Freundschaften und die verschiedenen Facetten der Liebe, der mich gut unterhalten und mir schöne Lesestunden im herrlichen Cornwall bereitet hat!


Fazit: 4 von 5 Sternen

Sommerliche Atmosphäre

Von: geschichtenträumerin Datum: 19. Juni 2018

Vor ein paar Tagen habe ich folgendes Leseexemplar aus dem Blanvalet-Verlag beendet (ANZEIGE | WERBUNG): „Sommerhaus zum Glück“ von Anne Sanders. Hierbei handelt es sich um einen 448-Seiten-Roman, der am 14.05.2018 erschienen ist.

Wer träumt nicht von einem Haus in Cornwall? Elodie hatte bisher eigentlich andere Pläne – bis ihre Beziehung spektakulär scheitert und ihr Exfreund ihr statt ewiger Liebe Geld für einen Neuanfang bietet. Als sie auf das Inserat für ein hübsches kleines Bed & Breakfast in St. Ives stößt, räumt Elodie kurz entschlossen das Konto leer, kauft das Haus unbesehen und reist nach Südengland. In dem kleinen Fischerdörfchen stürzt sie sich nicht nur in die Renovierung, sondern lernt auch die schüchterne Helen und die lebenslustige alte Dame Brandy kennen, mit denen sie bald eine tiefe Freundschaft verbindet. Gemeinsam erleben die drei Frauen einen unvergesslichen Sommer, nach dem nichts mehr so sein wird, wie es war – vor allem nicht in Elodies Herz…

Bevor ich mit diesem Buch begonnen habe, hätte ich nicht gedacht, dass ich so begeistert sein würde. Zuvor habe ich bereits einen Jugendroman von der Autorin unter einem anderen Pseudonym gelesen, der mir leider nicht so zugesagt hat. Umso besser, dass die Autorin meiner Meinung nach erstklassige, sogenannte Frauenromane mit toller Sommeratmosphäre schreiben kann.
Berichtet wird immer mal wieder abwechselnd aus der Sicht von Elodie und Helen, wodurch der Leser besonders diese zwei Charaktere sehr schnell erschließen kann. Es wirkt hier wirklich so, als würden zwei unterschiedliche Personen mit dem Leser sprechen, was sich sogar in der Sprache widerspiegelt.
Aber auch Brandy, die Freundin der beiden, ist mir mit ihrer etwas verschrobenen und nicht direkt nachvollziehbaren Art sehr sympathisch gewesen. Alle drei Charaktere sind sehr verschieden. Einerseits ist so für jeden jemand dabei, mit dem man sich identifizieren kann. Andererseits ist es daher umso bezaubernder, das Band der Freundschaft zu beobachten, das sich zwischen den Dreien knüpft.
Um eben diese Themen geht es: Freundschaft, mehr als Freundschaft oder sogar Liebe, aber auch Selbstständig machen oder alles hinter sich lassen und sich ins nächste Abenteuer wagen. Diese Themensetzung ist in dieser Mischung herrlich erfrischend und besonders die Beschreibungen von Cornwall, St. Ives und Elodies Bed ¬ Breakfast etc. verbreiten eine sommerliche Stimmung. Dementsprechend ist „Sommerhaus zum Glück“ meiner Meinung nach eine perfekte Lektüre für den Urlaub oder zum Ausspannen.
Unterstreichen möchte ich die großartige Verarbeitung aller möglichen Formen von Liebe. Es war sehr interessant, von Elodies Exfreund, von Helens eingerosteter Ehe oder auch der freundschaftlichen Liebe zwischen den Freundinnen zu lesen. Die große Bandbreite an Emotionen ist sehr glaubwürdig und realistisch dargestellt.
Dadurch, dass sich diese sommerliche, eher ruhigere Atmosphäre durch das Buch zieht, ist auch der Spannungsbogen so aufgebaut. Dieser Roman ist sicherlich kein Pageturner. Aber dadurch, dass der Leser z.B. die Renovierungen an Elodies Bed & Breakfast mitverfolgen kann, besteht doch eine durchgehende Spannung, weil man eben mit den Hauptpersonen mitfiebert und wissen will, ob alles glatt läuft.
Der Schreibstil von Anne Sanders ist sehr ruhig, angenehm lesbar und passt perfekt zu den bereits erwachsenen, reifen Hauptpersonen; ist dementsprechend nicht so jugendlich gehalten wie in ihrem anderen Buch, das ich gelesen habe.
Alles in allem gibt es nichts, was mir an „Sommerhaus im Glück“ nicht gefallen hat. Ich bin schlichtweg begeistert von dieser sommerlichen Atmosphäre und den außergewöhnlichen Charakteren, die man einfach gern haben muss!

Eine sehr süsse Geschichte im Herzen von St.Ives

Von: StatementBooks Datum: 18. Juni 2018

Ach wie ich Cornwall liebe...!
Anne Sanders hat es vom ersten Moment an geschafft, dass ich mich in diesen mir noch unbekannten Ort sofort verliebe, die salzige Meeresluft einatmen kann, die Scones rieche und den Coffeeshop von Tom sofort besuchen möchte. Am liebsten hätte ich meine Tasche gepackt und wäre in den nächsten Flieger gestiegen. Also das Setting gefiel mir 1A.

Ich fand die Geschichte wirklich sehr süss. Auch konnte ich Elodie sehr gut leiden und die Tatsache einfach alles liegen und stehen zu lassen empfand ich als sehr mutig (auch wenn etwas unrealistisch). Helen mochte ich trotz ihrer Selbstzweifel gerne, da sie alles für ihre Familie gibt und Brandys Humor gefiel mir sehr gut. Die drei Damen hatten eine wirklich tolle Freundschaft innerhalb kurzer Zeit geschlossen. Man hatte kein typisches "eine ist zu viel" Gezicke oder ähnliches. Im Gegenteil: Die Loyalität der drei Frauen zueinander kann man sich doch nur wünschen. Die Protagonisten waren ganz gut ausgefeilt. Was mir bei Tom leider ein bisschen gefehlt hat. Der kam erst gegen Ende des Buches so richtig "zu Wort". :)
Das B&B von Elodie konnte ich mir richtig gut vorstellen. Nach der Renovierung hätte auch ich bestimmt dort gerne genächtigt und mich wohl gefühlt.

Der Schreibstil von Anne Sanders ist recht flüssig gehalten, weshalb man gut voran kommt. Jedoch hat mich hier ein bisschen gestört, dass man immer von der Sichtweise eines Protagonisten zu der eines anderen springt. Dies hat mich persönlich etwas im Lesefluss unterbrochen, da man sich wieder auf den neuen Charakter einstellen musste.

Ansonsten wirklich eine schöne Sommerlektüre, die man gut zwischendurch lesen kann.

Gefühlvoller Sommerroman

Von: Nalik Datum: 16. Juni 2018

Sommerhaus zum Glück ist ein wunderschöner Sommerroman, der uns nach Cornwall einlädt.

Zum Inhalt:
Elodie hat ohne Besichtigung ein Sommerhaus in St.Ives gekauft und möchte darin eine Pension eröffnen. Als sie dort eintrifft muss sie feststellen, dass das Haus absolut heruntergekommen ist. Die Renovierung kostet Unsummen an Geld. Doch Elodie stellt sich dem Kampf und bekommt Unterstützung von Helen, Besitzerin eines Cafés und in einer Ehe gefangen, in der im Moment so alles schief läuft sowie Brandy, einer alten Dame, die einige Geheimnisse mit sich trägt. Weiterhin erhält sie Hilfe von Tom, einem Kaffeshopbetreiber, der sie mit seiner mürrischen Art vor ein Rätsel stellt. Dann steht eines Tages auch noch Per vor der Tür, ihr Ex, der Grund für ihre Flucht. Was wird Elodie tun?

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen,. Anne Sanders katapultiert uns mitten nach St. Ives, ein wunderschönes Örtchen, das zum Verweilen einlädt. Hier lernen wir insbesondere Elodie, Helen und Brandy kennen, die alle eine Geschichte haben und diese auch im Buch erzählen. Alle drei sind mir von Anfang an mit all ihren Macken sympathisch gewesen und es war mir eine Freude ihre Geschichte zu verfolgen. Auch Emotionen spielen eine große Rolle und es ist der Autorin gelungen diese glaubhaft darzustellen.

Ein toller Roman, der wahre Sommergefühle weckt.

Zurück nach St. Ives

Von: Kathaflauschi Datum: 12. Juni 2018

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Schon riesig habe ich mich gefreut, wieder nach St. Ives zu reisen. Ich habe auch schon "Sommerhaus zum Glück" und "Mein Herz ist eine Insel" gelesen und geliebt und dadurch schon St. Ives kennengelernt. Auch die Geschichten, die in St. Ives passieren sind unterhaltsam und spannend. Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Dank den Büchern würde ich selbst auch gerne mal nach St. Ives reisen um dort Urlaub zu machen und die Geschichten, bringen St. Ives immer ein stückchen näher zu mir.

Elodie flieht aus Frankfurt nach einer gescheiterten Beziehung. Sie wagt einen Neuanfang in St. Ives Dort will sie ihren Traum verwirklichen ein Bed & Breakfast zu führen und kauft dabei ein kleines Haus, was sie zum B&B Renovieren möchte. Sie hat aber nicht bedacht, dass das Haus ziemlich Marode ist und viel mehr als nur eine kleine Renovierung benötigt. Schnell lernt Elodie Helen und Brandy kennen, die auch schnell zu Elodies besten Freundinnen werden. Sie lernt auch weitere Bewohner aus St. Ives kennen, allem voran ist da Tom de la Chaux, der immer als miesmuffeliger Kaffeeverkäufer bezeichnet wird. Allerdings verkauft er den besten Kaffee in St. Ives und Elodie liebt nunmal Kaffee.

Ich fand die Geschichte wieder sehr gut gelungen und die Charakter auch wunderbar gestaltet. Alle wirken so liebevoll und real. Mir waren auch gleich alle schnell symphatisch. Ich habe dabei auch gerne Elodies Geschichte verfolgt und mit ihr mitgefiebert, das es mit ihrem B&B klappt. Auch Tom habe ich ins Herz geschlossen, obwohl er immer so mies drauf war. Ein einzigen Charakter mochte ich in der Geschichte ganz und gar nicht und das war Per, der Ex von Elodie, der auch plötzlich wieder auftaucht. Ich wollte ihr einfach ihr jetziges Glück gönnen. Allerdings fand ich es auch interessant, was für eine Wendung und Überraschung es war, als Elodies Ex wieder auftauchte.

Der Schreibstil der Autorin fand ich wie immer wunderbar leicht zu lesen und fesselnd. Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Dabei hat sie es sich wieder nicht nehmen lassen, St. Ives so wunderbar zu beschreiben, das man sich wieder direkt wohlfühlt. Für mich ist diese Reihe auch einer meiner Lieblingsreichen, die ich bestimmt noch öfters lesen werde, vorallem wen ich Fernweh nach St. Ives bekomme.

Eine traumhafte Lesereise nach St. Ives - Cornwall

Von: Hanne / Lesegenuss Datum: 09. Juni 2018

Mit ihrem neuen Roman nimmt uns Anne Sanders mit auf die Lesereise nach Cornwall. Dort in St. Ives hat Elodie Hoffmann, Mitte 30, sich ein kleines Häuschen gekauft, welches sie aber nur von Bildern her kannte. Ein Sprung ins kalte Wasser. "das Peek-a-boo war einmal ein Bed&Breakfast gewesen, aber durch den langen Leerstand in einem schlechten Zustand.
Erzählt wird die Geschichte wechselweise aus Elodies Sicht und von Helen. Diese führt mit ihrem Mann Liam das kleine Cafe Kennard's Kitchen.
Der Reihe nach. Weg aus Deutschland nach St. Ives, ein mutiger Schritt von Elodie. Doch sie hatte ihre Gründe, ihren super Job in Frankfurt zu kündigen und mit einem finanziellen Polster im Hintergrund kaufte sie das Cottage. Ein Neuanfang mit großen Startschwierigkeiten. Doch so leicht gibt sie nicht auf. Und schnell findet sie Anschluss, findet neue Freunde. Wie auch Helen, die immer wieder Probleme mit ihrer pupertierenden Tochter hat und sich von ihrem Mann allein gelassen fühlt. Zwischen beiden war die gewisse Welle irgendwie verloren gegangen. Liam, ihr Mann, ihre große Liebe, seinetwegen war sie vor knapp 20 Jahren nach St. Ives gezogen.
Und dann gibt es da noch die alte Brandy Cole, die immer in einem schlapperigen Parka mit vielen Taschen herumläuft. Brandy ohne Parka, nein das geht nicht. Sie ist immer zur rechten Zeit am rechten Ort und zaubert etwas aus ihren Taschen hervor. Was genau es mit Brandy auf sich hat, die schon seit gefühlten Jahrzehnten in einem Wohnwagen vor Ort lebt, die immer eine passende Lebensweisheit parat hat, ist eine kleine eigene Geschichte.

Die Renovierung des alten Hauses ist nicht einfach, so dass Elodie erst einmal dort nicht wohnen kann. In ihrem Hotel wohnt auch Tom, ein Franzose?, der neue Coffee-Shop-Besitzer. Er wird Elodie eine große Hilfe werden, auch wenn sich beide irgendwie so gar nicht leiden mögen.
Nun ja, was sich liebt, das ...

"Sommerhaus im Glück" hat mich schon von Beginn an begeistert. Das Cover ist optimal gestaltet - ein Hingucker und vermittelt totale Urlaubsstimmung. Der Schreibstil von Anne Sanders ist mir aus den vorherigen Büchern nicht unbekannt. Es spielen auch in diesem Roman Gefühle wiederum eine große Rolle, die durch die sympathischen und authentischen Charaktere glaubwürdig herüber gebracht werden. Es kommt alles so wie es kommen muss. Der Roman spielt in der wunderschönen Kulisse Cornwalls, die ich leider noch nicht persönlich kenne, aber durch andere großartige Romane wie auch diesen hier, mir bildhaft vorstellen kann. Er bietet eine gewisse Spannung und zeigt mehr als ein Stück vom wahren Leben.
Ein sommerliches Wohlfühlbuch, wobei eine Fortsetzung der Geschichte für mich denkbar wäre.
Herzlichen Dank an das Bloggerportal ♥

Eine traumhafte Lesereise nach St. Ives - Cornwall

Von: Hanne / Lesegenuss Datum: 09. Juni 2018

Mit ihrem neuen Roman nimmt uns Anne Sanders mit auf die Lesereise nach Cornwall. Dort in St. Ives hat Elodie Hoffmann, Mitte 30, sich ein kleines Häuschen gekauft, welches sie aber nur von Bildern her kannte. Ein Sprung ins kalte Wasser. "das Peek-a-boo war einmal ein Bed&Breakfast gewesen, aber durch den langen Leerstand in einem schlechten Zustand.
Erzählt wird die Geschichte wechselweise aus Elodies Sicht und von Helen. Diese führt mit ihrem Mann Liam das kleine Cafe Kennard's Kitchen.
Der Reihe nach. Weg aus Deutschland nach St. Ives, ein mutiger Schritt von Elodie. Doch sie hatte ihre Gründe, ihren super Job in Frankfurt zu kündigen und mit einem finanziellen Polster im Hintergrund kaufte sie das Cottage. Ein Neuanfang mit großen Startschwierigkeiten. Doch so leicht gibt sie nicht auf. Und schnell findet sie Anschluss, findet neue Freunde. Wie auch Helen, die immer wieder Probleme mit ihrer pupertierenden Tochter hat und sich von ihrem Mann allein gelassen fühlt. Zwischen beiden war die gewisse Welle irgendwie verloren gegangen. Liam, ihr Mann, ihre große Liebe, seinetwegen war sie vor knapp 20 Jahren nach St. Ives gezogen.
Und dann gibt es da noch die alte Brandy Cole, die immer in einem schlapperigen Parka mit vielen Taschen herumläuft. Brandy ohne Parka, nein das geht nicht. Sie ist immer zur rechten Zeit am rechten Ort und zaubert etwas aus ihren Taschen hervor. Was genau es mit Brandy auf sich hat, die schon seit gefühlten Jahrzehnten in einem Wohnwagen vor Ort lebt, die immer eine passende Lebensweisheit parat hat, ist eine kleine eigene Geschichte.

Die Renovierung des alten Hauses ist nicht einfach, so dass Elodie erst einmal dort nicht wohnen kann. In ihrem Hotel wohnt auch Tom, ein Franzose?, der neue Coffee-Shop-Besitzer. Er wird Elodie eine große Hilfe werden, auch wenn sich beide irgendwie so gar nicht leiden mögen.
Nun ja, was sich liebt, das ...

"Sommerhaus im Glück" hat mich schon von Beginn an begeistert. Das Cover ist optimal gestaltet - ein Hingucker und vermittelt totale Urlaubsstimmung. Der Schreibstil von Anne Sanders ist mir aus den vorherigen Büchern nicht unbekannt. Es spielen auch in diesem Roman Gefühle wiederum eine große Rolle, die durch die sympathischen und authentischen Charaktere glaubwürdig herüber gebracht werden. Es kommt alles so wie es kommen muss. Der Roman spielt in der wunderschönen Kulisse Cornwalls, die ich leider noch nicht persönlich kenne, aber durch andere großartige Romane wie auch diesen hier, mir bildhaft vorstellen kann. Er bietet eine gewisse Spannung und zeigt mehr als ein Stück vom wahren Leben.
Ein sommerliches Wohlfühlbuch, wobei eine Fortsetzung der Geschichte für mich denkbar wäre.
Herzlichen Dank für das Leseexemplar

Locker leichte Sommerlektüre

Von: Nicole Lehmann Datum: 06. Juni 2018

Elodie ist ein Pechvogel. Bei ihr geht gerade alles schief was schief gehen kann. Sie kauft ein heruntergekommenes Haus und die Renovationskosten gehen durch die Decke. Muss sie schon die Segel streichen bevor sie angefangen hat? Unterstützung erhält sie von Helene, einer Cafébesitzerin mit 2 Kindern und einem Mann und Brandy, einer älteren, pragmatischen Dame. Als sie dann noch Hilfe vom unfreundlichen aber gut aussehenden Cafébesitzer erhält und sich ihr Ex wieder bei ihr meldet, ist das Chaos vorprogrammiert.

Diese locker leichte Sommerlektüre befördert einem direkt nach St. Ives. Anne Sanders beschreibt das Dörfchen und den Hafen sehr bildlich und schön. Die Personen haben alle ganz verschiedene Charakteren und sind gut und authentisch ausgearbeitet mit Stärken und auch Schwächen. Alle drei Frauen kommen in diesem Buch zu Wort. Damit man kein Durcheinander hat, wurden die Kapitel mit den Namen der Personen unterteilt. Somit kriegt man die ganze Gefühlswelt, Ängste und auch Freuden der Frauen 1:1 mit. Dies fand ich sehr schön. Einzige Kritikpunkte aus meiner Sicht war die Kommunikationsunfähigkeit von Elodie gegenüber Tom. Dies fand ich am Schluss etwas zu gestellt. Jedoch ist es nicht immer einfach, das Richtige zu tun und zu sagen. Zudem fand ich, dass Elodie gar viel Unglück mit ihrem Haus hatte - dies hatte sie nicht verdient.

Ich vergebe diesem Buch sehr gerne 4 von 5 Sternen.

Ein absolutes Traumbuch!

Von: zauberblume Datum: 05. Juni 2018

In "Sommerhaus zum Glück" entführt mich die Autorin Anne Sanders wieder an meinen Lieblingssehnsuchtsort, und zwar nach Cornwall. Und hier erleben wir einige aufregende Monate in St. Ives. Ich lerne wunderbare Menschen und ihre Geschichten kennen.

Elodie hat sich einen Traum erfüllt. Denn ein Haus in Cornwall und noch dazu in dem bezaubernden Küstenstädtchen St. Ives zu besitzen, ist ein absoluter Traum. Doch Elodie ist hier gelandet, weil sie die Flucht aus Deutschland ergriffen hat. Ihre Beziehung mit ihrem verheirateten Chef ist gescheitert. Statt ewiger Liebe bietet er ihr Geld für einen Neuanfang. Und Elodie kauft sich auf ein Inserat ein hübsches kleines B&B in St. Ives. Doch als sie für dem Häuschen steht, entpuppt sich dieses als äußerst renovierungsbedürftig. Doch Elodie lässt sich nicht unterkriegen und stürzt sich voller Eifer in die Renovierung. Sie findet in der schüchternen Helen und der lebenslustigen alten Dame Brandy gute Freunde und bald verbietet die drei eine tiefe Freundschaft. Uns so erleben diese Frauen einen unvergesslichen Sommer in dieser kleinen Küstenstadt am Meer.

Ich habe mich ja schon riesig auf dieses Buch gefreut. Und meine Erwartungen wurden mehr als übertroffen. Die Autorin hat mich wieder einmal von Anfang an mit ihrer Geschichte begeistert und ich habe eine herrliche Zeit in St. Ives erlebt. Ich hatte das Gefühl selbst an Ort und Stelle zu sein. Auch sind alle Charaktere so wunderbar beschrieben. Da ist die enttäsuche Elodie, Mitte 30, sie kommt aus Frankfurt und sucht nach einer langjährigen Affäre mit ihrem Chef hier in St. Ives einen Neufang. Sie lernt Helen kennen, die seit ihrem 18. Lebensjahr der Liebe wegen in St. Ives lebt und zusammen mit ihrem Mann en kleines Café betreibt. Und dann ist da Brand, die liebenswürdige alte Dame, die einfach zu St.Ives gehört. Sie lebt in einem Wohnwagen am Rande des Städtchens und sich mit Touristenführungen über Wasser. Es ist schön zu beobachten, mit welcher Herzenswärme Elodie von den zwei Frauen in ihrer neuen Heimat aufgenommen wird. Und die entstehende Freundschaft ist toll. Elodie hat mir richtig leid getan, als sie ihr Häuschen zum ersten Mal gesehen hat (aber wie kann man ohne Besichtigung ein Haus kaufen?). Aber mutig hat sie sich in die Arbeit gestürzt, sie hat auch tatkräftige Unterstützung von Tom bekommen. Und aus dem renovierungsbedürftigen Häuschen ist ein wahres Schmuckstück entstanden. Und dann ist da ja noch Tom, den man schwer einschätzen kann. Da ist das dieses Knistern zwischen Elodie und ihm zu spüren, aber Tom umgibt ein Geheimnis. Und auch bei Helen ist nicht alles bestens. Sie kämpft mit ihrer pubertierenden Tochter und irgendwie ist im Moment der Wurm drin. Und dann ist da Brandy. Eine herzengute alte Dame, aber warum lebt sie in einem Wohnwagen? Ich habe hier in St. Ives eine traumhafte Zeit mit ganz besonderen Menschen verbracht. Und diese Geschichte habe ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen.

Ein absolutes Gute-Laune-Sommer-Buch, das mir äußerst vergnügliche Lesestunden beschert hat. Das Cover finde ich auch wieder zauberhaft. Selbstverständlich vergebe ich für diese Traumlektüre 5 Sterne und freue mich auf den näcshten Roman der Autorin.

Ein Sommer in St. Ives mit Hindernissen

Von: nef Datum: 03. Juni 2018

Inhalt:
Elodie steht zum ersten Mal vor ihrem neuen Zuhause. Leider lässt es sie nicht herein. Obwohl sie wie wild versucht mit dem Schlüssel das Schloss zu öffnen, gibt es keinen Mucks von sich und bei dem gemütlichen englischen Regen hat sie zudem wenig Ambitionen es noch viel länger zu versuchen. Also quartiert sie sich zunächst einmal im nächsten Pub ein um sich am nächsten Tag das ganze Ausmaß ihrer überstürzten Flucht aus Deutschland anzuschauen.
Sie kann die Stimme ihres Vaters schon hören, wie er sie für verrückt erklärt. Sie findet es inzwischen ja selbst unglaublich.
Da steht sie nun in St. Ives, an der Südwestspitze Englands und hat ein altes B&B gekauft. Dazu noch ungesehen. Es hieß zwar 'handwerkliches Geschick von Vorteil', aber diese Bruchbude kann man wohl kaum als 'bezugsfertig' ansehen. Sämtliche Versuche den Verkäufer ans Telefon zu kriegen scheitern jedoch und so bleibt ihr nichts anderes übrig als diese kleine Aufgabe anzunehmen und mit ihr zu wachsen. Entweder das, oder sie kehrt mit eingezogenem Schwanz zurück nach Hause. Diese Blöße will sie sich vor ihrem Vater jedoch nicht geben und versucht das Beste an der ganzen Sache zu sehen: das Wetter in Cornwall ist - bis auf ihre Begrüßung - ein Traum, sie hat bereits erste Kontakte geknüpft und der Handwerker Chase ist ebenfalls ein Glücksgriff.

Jeden Morgen trifft Elodie im Café 'Kennard's Kitchen' auf die stets gestresste Helen, ihres Zeichens Inhaberin des Cafés, und Brandy, eine alte Dame irgendwas um die 70, die mit Geistertouren ihren Lebensunterhalt verdient. Beide können es kaum glauben, dass sie das alte 'Peek-a-boo' gekauft hat - ungesehen!
Natürlich sind Hellen und Brandy neugierig, warum Elodie nach St. Ives gekommen ist und so erzählt sie ihnen von ihrem Traumjob, ihrem charmanten Chef Per und seiner leider doch so schwangeren Ehefrau. Nach 2 Jahren hat Elodie eingesehen, dass sie Per nicht für sich allein haben kann und ist ausgewandert. Seine Anrufe ignoriert sie, was ihn nicht hindert sie ständig zu kontaktieren.
Per weiß was er will - und das ist Elodie.

In einer kleinen Seitenstraße hat ein Pop-Up-Store eröffnet - ein Kaffee to go-Laden, der Helen durchaus Konkurrenz machen könnte, denn ihr Kaffee schmeckt grauenhaft. Wenn die Engländer eins können, dann Tee. Vom Kaffee sollten sie, Elodies Meinung nach, die Finger lassen. Der neue Laden soll ihrem Kaffeehunger nun endlich Nahrung bieten, wäre da nicht dieser unfassbar unfreundliche Inhaber. Schon vom ersten Treffen an ist er unfreundlich, abweisend und maßlos arrogant. Dabei hat Elodie ihm gar nichts getan, oder?
Trotzdem kommt sie stur jeden Morgen in den Shop, kauft einen Kaffee und geht wieder. Man muss halt Opfer bringen.
Als das kleine B&B endlich soweit abgedichtet ist, dass Elodie aus dem Pub aus und ins Häuschen einziehen kann, versetzen sie ihre Möbelpacker. Ihr gesamtes Hab und Gut steht im Vorgarten. Wie soll sie das allein ins Haus kriegen? Da steht plötzlich Tom vor der Gartentür.
Brandy hatte ihm wohl zu verstehen gegeben, als er wieder einmal bei Helen im Café Gebäck gekauft hat, dass er ruhig mal ein bisschen anpacken könnte um sich im Ort einzuleben. Das tut er nun. Gemeinsam mit ein paar weiteren Männern aus dem Ort sind Elodies Möbel und Kartons im Handumdrehen im Haus verstaut. Als Tom die letzten Sachen in Elodies zukünftiges Schlafzimmer bringt kann er es nicht lassen und kritisiert ihre stümperhaften Malerkenntnisse. Was bildet der sich eigentlich ein?
Natürlich ist sie dankbar für seine unfreiwillige Hilfe, aber was zu viel ist, ist zu viel. Sie weiß selbst, dass sie keine Koryphäe ist, was das Handwerken angeht.

Am nächsten Tag steht Tom mitsamt Farbeimern und Pinsel vor der Tür. Das meint der doch nicht ernst! Warum tut er das? Er kann sie doch eigentlich gar nicht leiden, oder? Auch Helen und Brandy ist Toms Antrieb ein Rätsel, allerdings hat vor allem Helen gerade genug mit sich selbst zu tun. Ihre Ehe steht auf der Kippe, ihre Tochter tanzt ihr auf der Nase herum und eigentlich hat sie gerade überhaupt keine Lust mehr auf den ganzen Stress.
Nur Brandy bleibt optimistisch, dabei hütet sie ebenfalls ein Geheimnis.

Meinung:
'Sommerhaus zum Glück' ist das zweite Buch von Anne Sanders, das ich gelesen habe. Dieses Buch konnte mich nicht so sehr fesseln wie 'Sommer in St. Ives'. Zum einen bin ich mit Elodie nicht so richtig warm geworden, was auch mit an ihrer Vergangenheit liegt - da bin ich nun mal stur. Zum anderen haben mich die Einstreuungen der Rückblicke jedes Mal aus dem Lesefluss gerissen.
Das Buch ist aus zwei verschiedenen Perspektiven geschrieben - Elodies und Helens, wobei Elodie den Hauptteil einnimmt. Die Kapitel sind mit dem jeweiligen Namen betitelt, so dass man sich darauf einstellen kann, aus welcher Perspektive man jetzt etwas liest. Am Ende dieser Kapitel ist oft eine Teilüberschrift, die dem Leser andeuten könnte, dass es jetzt einen Rückblick zu dieser Person gibt. Für mich war die Sache allerdings nicht ganz rund.
Auch habe ich mich schwer getan mit dem Perspektivwechsel. So lasen sich Elodies Kapitel viel flüssiger als Helens.

Schlussendlich handelt es sich aber auch bei diesem Buch um einen Sommer-Wohlfühl-Roman, der am Ende die losen Fäden zusammenzieht und einen guten Abschluss für alle Fragen findet.
Nach diesem Buch wünsche ich mich einmal mehr zurück nach Cornwall und werde mich auch noch dem dritten Roman der Autorin, der dort spielt, widmen. Perfekt für den Sommer, wenn es hier in der Großstadt mal wieder zu heiß wird.

Das Glück liegt in Cornwall

Von: Carmen Vicari Datum: 30. Mai 2018

Elodie Hoffmann wurde in der Liebe schwer enttäuscht und möchte nur noch weg. Weg von dem Mistkerl, raus aus Frankfurt, ja, sogar weg von Deutschland.
Und so landet sie schließlich in St. Ives, Cornwall, wo sie ganz spontan und ohne vorher groß nachzudenken, ein B&B Cottage gekauft hat. Aber kaum in Cornwall angekommen muss Elodie feststellen, dass es vielleicht keine so gute Idee war, so unüberlegt zu handeln oder hat es vielleicht auch seine guten Seiten?

Für mich war es das erste Buch von Anne Sanders und ich war positiv überrascht, wie schnell und leicht ich in die Geschichte hinfand. Schnell war ich mit Elodie in Cornwall am Kämpfen. Kämpfen um ein altes Cottage, einen Traum und das nackte Überleben. Zum Glück findet Elodie schnell Anschluss. Brandy eine etwas ältere Dame nimmt Elodie unter ihre Fittiche und auch Helen, die zusammen mit ihrem Mann Liam das kleine Cafe Kennard´s Kitchen führt, werden zu Eldoies Freundinnen.

Anne Sanders schreibt die Geschichte nicht nur aus der Sicht von Elodie heraus, auch Helen kommt immer wieder mal zu Wort. Und das meine ich wirklich so. Anne Sanders ist es – zumindest bei mir – gelungen, den beiden Protagonisten je eine eigene „Stimme“ zu verleihen. Während Elodie sehr euphorisch, manchmal etwas geknickt von den Rückschlägen, aber nie melancholisch oder deprimiert, sondern immer voller Hoffnung auf mich wirkt, ist Helen eher düster, traurig, resigniert und leicht depressiv. Die Autorin gibt den Lesern anhand der Überschriften einen Hinweis, wer nun gerade berichtet, doch das brauchte ich schon bald nicht mehr. Ich erkannte die beiden anhand ihrer eigenen Erzählweise. Zwischen den einzelnen Kapiteln gibt es kleine Rückblicke, so dass der Leser sich nach und nach ein Puzzle zusammensetzen kann, was die Vergangenheit der drei Frauen angeht.

Nicht nur Zwischenmenschlich, auch die Landschaft kommt bei Anne Sanders nicht zu kurz und so konnte ich mir bald ein Bild von St. Ives machen, das Cottage kenne ich bald bis zum letzten Nagel und sogar ein wenig Geschichte von St- Ives wurde in den Roman eingewoben.

Fazit:
Mir das Buch sehr gut gefallen. Ein schöner sonniger Sommerroman, der den Leser mit auf Urlaub nach Cornwall nimmt und ihn dort am Schicksal dreier Frauen teilhaben lässt, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die dennoch so viel miteinander verbindet. Für mich bleibt nun die Hoffnung auf eine Fortsetzung und ein Wiedersehen mit Elodie und den restlichen Bewohnern von St. Ives.

Sommerhaus zum Glück

Von: kathalovesbooks Datum: 27. Mai 2018

Der Roman „Sommerhaus zum Glück“, geschrieben von Anne Sanders“, umfasst in der broschierten Ausgabe 446 Seiten und erschien am 14.05.2018 im Blanvalet Verlag.

Zum Inhalt:

Wer träumt nicht von einem Haus in Cornwall? Elodie hatte bisher eigentlich andere Pläne – bis ihre Beziehung spektakulär scheitert und ihr Exfreund ihr statt ewiger Liebe Geld für einen Neuanfang bietet. Als sie auf das Inserat für ein hübsches kleines Bed & Breakfast in St. Ives stößt, räumt Elodie kurz entschlossen das Konto leer, kauft das Haus unbesehen und reist nach Südengland. In dem kleinen Fischerdörfchen stürzt sie sich nicht nur in die Renovierung, sondern lernt auch die schüchterne Helen und die lebenslustige alte Dame Brandy kennen, mit denen sie bald eine tiefe Freundschaft verbindet. Gemeinsam erleben die drei Frauen einen unvergesslichen Sommer, nach dem nichts mehr so sein wird, wie es war – vor allem nicht in Elodies Herz …

Meine Meinung:

 OH wie sehr habe ich mich auf das neue Buch von Anne Sanders gefreut! Und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht - Anne Sanders ist einfach eine Autorin, die es schafft mich als Leser von der ersten Seite an zu fesseln. bekommen. Bis zum Ende ließ es in meinem Kopf erneut einen Samstagabendfilm entstehen und mit einem wohligen Gefühl zum Schluss das Buch zu klappen.

Die Geschichte wird aus zwei verschiedenen Sichtweisen erzählt. Zum einen haben wir die junge Elodie Hoffmann, welche ihre Zelte in Deutschland abgebrochen hat und sich ungesehen ein kleines Bed&Breakfast in St.Ives gekauft hat. Nach und nach erfährt der Leser auch ihre Beweggründe für diesen Schritt. Ansonsten dürfen wir Elodie begleiten wie sie versucht sich in ihrer neuen Heimat zurecht zu finden, Kontakte zu knüpfen und sich eine neue Existenz aufzubauen.

Zum Anderen haben wir Helen Kennard, die gemeinsam mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern schon lange in St.Ives lebt und dort ein kleines Cafe führt. Helen erzählt uns wie sie Elodie kennen lernt und sich schnell eine Freundschaft zwischen den beiden Frauen entwickelt. Aber auch die fröhliche Cafebesitzerin hat es nicht immer leicht in ihrem Leben mit ihrer Familie..

Als dritte Frau im Bunde stellt uns Anne Sanders sowohl aus der Sicht von Elodie als auch von Helen die rüstige Dame Brandy Cole vor. Ein Urgestein in St.Ives und die mir als perfekte Ergänzung zu den beiden Frauen vorkam.

Anne Sanders‘ lockerer und flüssiger Schreibstil trifft wie immer meinen Geschmack - besonders gefeiert habe ich das Wiedersehen mit alten Bekannten aus "Sommer in St.Ives" - ich fühlte mich direkt wieder heimisch.

Was soll ich sagen - ein toller Sommerroman mit dem man sich nach Cornwall träumen kann. Und wie auch die vorherigen Bücher der Autorin, eine große Empfehlung meinerseits und jetzt bereits wieder ein Jahreshighlight.

Ich danke dem Blanvalet Verlag sowie dem Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Buches.

Eine tolle Handlung und tolle Charaktere!

Von: Lara Datum: 25. Mai 2018

In diesem Buch geht es um die sympatische Elodie :) Sie hat sich von Ihrem Exfreund getrennt und hat ein Bed&Breakfast in St. Ives gekauft. Dort beginnt sie ihren Neuanfang und will ihren Exfreund ganz schnell vergessen!
Sie lernt neue Freunde kennen, versucht ihr Leben hinzukriegen und was darf auf keinen Fall fehlen? Genau, die Liebe! Wie Elodie in St. Ives zurechtkommt und was alles noch passiert, erfahrt ihr wenn ihr das Buch lest, denn mehr erfahrt ihr von mir nicht ;)

Mir haben die Charaktere sehr gut gefallen! Jeder hatte eine andere Persönlichkeit und jeder musste mit seinen eigenen Problemen fertig werden. Außerdem habe ich die "Girl- Clique" Elodie, Helen und Brandy einfach in meinem Herzen geschlossen. Vor allem Brandy mit ihrer lockeren und witzigen Art. Aber auch Elodie fand ich einfach Klasse, denn egal was passiert ist, sie hat nie aufgegeben. Und auch Helen mussten mit einigen Problemen kämpfen, dennoch ist auch sie Stark geblieben und ihre Freunde standen ihr auch zur Seite.
Auch den Ort St. Ives fand ich sehr interessant. Jeder kannte jeden dort und man wusste über alles und jeden Bescheid. Außerdem wurde der die Landschaft sehr schön beschrieben!

Was ich auch noch sehr gut an diesem Buch fand, war das es immer mal wieder Rückblicke von Elodie und Helen gab. So konnte man sehen was bei Ihnen früher alles passiert ist.

Fazit:
Ich fand das Buch einfach Super! Ein schöner Ort, eine tolle Handlung und auch sehr tolle Charaktere. Ein sehr schönes Buch für den Sommer und ich kann es wirklich nur jedem Empfehlen! :) Und deswegen gebe ich diesem Buch auch 5/5 Sterne!☆☆☆☆☆

Ein schöner Cornwallroman mit Sommerfeeling

Von: sommerlese Datum: 25. Mai 2018

Anne Sanders bringt uns in ihrem sehr unterhaltsamen Roman die Lebens- und Liebesgeschichten von drei Frauen vor der malerischen Kulisse des Küstenstädtchen St. Yves in Cornwall näher.

Elodie Hoffmann stammt aus Frankfurt, entflieht der Großstadt aus verschiedenen Gründen und kauft ein B&B in Cornwall, ohne es vorher angesehen zu haben. Wie kann man nur so unbedarft sein? Schnell bemerkt sie ihren Fehler, denn am romantischen, aber doch altersschwachen Häuschen ist einiges zu tun, doch Elodie hat Glück. Sie bekommt Hilfe in Person des vermeintlichen Coffeeshop-Betreibers, Tom de la Chaux, der zwar einen klangvollen Namen trägt, den sie aber zunächst gar nicht leiden kann. Sie findet schnell Anschluss und lernt Helen und Brandy kennen und schon bald werden die drei echte Freundinnen und stehen sich bei ihren Sorgen und Nöten bei.

Helen ist bereits 25 Jahre mit ihrer großen Liebe Liam verheiratet, sie führen gemeinsam ein Café, haben zwei pubertierende Kinder und kaum noch freie Zeit miteinander. Die Beziehung bekommt Brüche und nun muss diese Liebe neu entfacht werden.
Brandy ist eine ältere Frau in den Siebzigern, jeder kennt und mag sie und ihren Marotten. Sie erzählt Touristen ihre Geistergeschichten und ist sich damit in St. Ives stadtbekannt. Gerne verwöhnt sie ihre Freundinnen mit kostbaren Geschenken. Woher nimmt sie nur das Geld dafür?

Elodie findet sich schnell ein, akzeptiert die nötige Renovierung an ihrem neuen Haus und plant die
Umsetzung ihres Traums von eigenen B&B. Sie bekommt Unterstützung von vielen Seiten und trinkt beim unfreundlichen Tom weiterhin ihren Kaffee, der so unvergleichlich gut schmeckt. Nur der Typ ist schwierig, sie sind wie Katz und Hund und begegnen sich stets auf Abwehrhaltung.



Anne Sanders beschreibt die Landschaft und das Städtchen St. Yves in Cornwall so lebendig und wunderschön, dass man beim Lesen gleich in Urlaubsstimmung versetzt wird. Und ihre Charaktere haben mit ihren Ecken und Kanten und ihren Lebensbedingungen viele Aspekte, die für Interesse und Anteilnahme beim Leser sorgen. Es macht Spaß zu beobachten, wie die drei Frauen zu Freundinnen werden. Mit ihrem lockeren und lebensnahen Schreibstil führt die Autorin ihre Leser hautnah durch die Geschichte und lässt sie die dargestellten Gefühle hautnah miterleben.

Mit diesem Roman wurde ich prima unterhalten und ich konnte mich gut in die wunderschöne Landschaft Cornwalls im Sommer träumen.

Sommerhaus zum Glück

Von: fraeulein_lovingbooks Datum: 24. Mai 2018

Inhalt
Wer träumt nicht von einem Haus in Cornwall? Elodie hatte bisher eigentlich andere Pläne – bis ihre Beziehung spektakulär scheitert und ihr Exfreund ihr statt ewiger Liebe Geld für einen Neuanfang bietet. Als sie auf das Inserat für ein hübsches kleines Bed & Breakfast in St. Ives stößt, räumt Elodie kurz entschlossen das Konto leer, kauft das Haus unbesehen und reist nach Südengland. In dem kleinen Fischerdörfchen stürzt sie sich nicht nur in die Renovierung, sondern lernt auch die schüchterne Helen und die lebenslustige alte Dame Brandy kennen, mit denen sie bald eine tiefe Freundschaft verbindet. Gemeinsam erleben die drei Frauen einen unvergesslichen Sommer, nach dem nichts mehr so sein wird, wie es war – vor allem nicht in Elodies Herz …
(Quelle: Klappentext)



Meine Meinung
Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Elodie fing als Assistentin bei ihrem neuen Chef an und lange hielten sie die Beziehung rein geschäftlich, bis zu einem Ereignis, dass das gemeinsame Zusammenarbeiten verändert hat. Die beiden beginnen eine Affäre, die nach zwei Jahren aprupt endet. Elodie kündigt und steht nun alleine da. Ohne Job und ohne Mann an der Seite – spontan kauft sie ungesehen ein B&B in England und macht sich auf den Weg. Statt eines einladenden Hauses tifft sie auf ein Haus, an dem der Zahn der Zeit genagt hat und in das sie eine große Menge Geld stecken muss, damit sie ihren Gästen eine schöne Unterkunft bieten kann. Kurze Zeit später lernt sie die sonderbare Brandy kennen und die deren Freundin Helen, die ihr etwas feindlich gegenüber steht, aber ihre Bedenken schnell über Bord wirft. Zusammen überlegen sie, was man machen kann und reden über den neuen unbekannten Mann mit dem Pop-up-Store, der Elodie anscheinend nicht leiden kann…
Elodie macht auf mich einen naiven Eindruck, besonders im Bezug auf ihr neues Haus. Ungesehen ein Haus kaufen, wie kann man nur so „dumm“ sein, und noch zu diesem Preis. Von Renovierungsarbeiten hat sie keine Ahnung und stellt sich nicht gut an, bis sie Hilfe bekommt und selbst nicht mehr Hand anlegen muss. Ihre Backkünste / Kochkünste gehören auch in kein B&B, da sie mehr schlecht als recht sind. Sie ahnt nicht, was sie sich mit dem Haus und der Selbstständigkeit angetan hat. Ihre Beziehung zu dem neuen Mann fand ich recht amüsant und lustig.

Helen ist seit langer Zeit mit Liam verheiratet und ihr geht es nicht gut. Die Tochter rebelliert und beleidigt die Mutter, Liam schaut zu und macht Helen für alles verantwortlich. Miteinander reden tuen die Eltern kaum noch. Helen sehnt sich nach Zuneigung und findet Zuflucht in ihren Erinnerungen an die gute alte Zeit. Wie sie mit Liam zusammengekommen ist, wie es mit ihren Kindern als Kleinkindern war und das ihr Ehemann damals auch schon kein großes Interesse an Tätigkeiten außerhalb des Pubs, des Surfen und des Cafes hatte. Brandy vertraut sie ihre Ängste und Bedenken nicht mit und Elodie kennt sie noch nicht gut genug. Helen frisst alles in sich hinein…
Helen tat mir so unglaublich leid, weil sie sich einfach nicht aus dem Hamsterrad befreien kann. Sie hat für Liam alles aufgegeben und konnte nie ihre eignen Ziele verfolgen – möglicherweise ein Todesurteil nach einiger Zeit. Dazu kommt noch, das Liam anscheinend kein Interesse an ihr hat und die Kinder völlig undankbar sind.

Brandy und ihre Geistergeschichten gehören zu St. Ives wie das Meer. Jeder akzeptiert die etwas sonderbare ältere Frau und begegnet ihr mit Respekt. Sie spielt auch gerne Schicksal und verwöhnt ihre beiden Freundinnen mit Geschenken…
Man erfährt recht wenig über Brandy zu Beginn der Geschichte. Erst im Laufe der Kapitel kommen immer wieder kleine Informationsstücke ans Licht, die mir gerne ab und zu etwas ausführlicher hätten sein können. Am Ende kommt noch eine kleine Nebengeschichte mit Brandy, aber mir fehlte trotzdem etwas. Vielleicht wäre es anders gewesen, wenn sie einen Teil aus ihrer Sicht hätte erzählen dürfen.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Elodie und Helen, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt.

Mir hat die Geschichte gefallen, was aber hauptsächlich an der schönen Umgebung und Helen und Brandy lag – die beiden muss man einfach ins Herz schließen. Meine beiden Highlights in dem Buch. Es ist kein Liebesroman, sondern ein Roman über drei Freundinnen, die ihren Sommer ganz unterschiedlich verbringen. Helen hat Beziehungsprobleme, Elodie saniert ihr neues Haus und Brandy lebt ihr Leben, wie sie es immer tut. Eine schöne Geschichte für den Sommer.

�������� Sterne

Leicht: Sommerhaus zum Glück

Von: Erdhaftig schmökert Datum: 22. Mai 2018

Ein netter Roman, der etwas gewöhnungsbedürftig beginnt, sich dann lockerleicht so "weglesen" lässt! Eindeutig ein gutes Buch für den Strand oder die Liegewiese:Anspruchslos mit einer großen Portion Witz und Humor wird eine Geschichte rund um eine Dreißigjährige gestrickt, die zwei neue Freundinnen durch den Kauf eines Hauses findet und noch so einiges mehr. Es gibt gut gesetzte Übergänge zwischen launig und ernsthafterer Natur bis der Roman wieder an Fahrt gewinnt und damit an Witz. Habe mich prächtig beim Lesen amüsiert und an einigen Stellen auch mitgefiebert.

Gewöhnungsbedürftig: Eine Ich-Erzählung aus drei "Ich-Perspektiven". Jede der drei Freundinnen erzählt ein Stück aus ihrer eigenen Sicht. Am Anfang jeden Kapitels erfährt die Leserin, wer gerade dran ist und kann sich so auf eine andere Sicht einstellen. Spätestens nach dem ersten Viertel liest der Roman flott.

Die Schreibe ist lockerleicht und abwechslungsreich.

Tolles Buch...

Von: EvaMaria Datum: 21. Mai 2018

“Sommerhaus zum Glück” ist mein erstes Buch der Autorin und es hat mir richtig gut gefallen. Ich fand die Idee, dass wir hier Elodie nach Cornwall begleiten dürfen, richtig gut und interessant umgesetzt. Dort trifft sie außerdem noch auf Brandy und Helen und auch über diese beiden erfahren wir noch mehr.

Die Handlung fand ich absolut reizend, denn es war irgendwie von allem etwas da. Es gibt Emotionen, Drama und man bekommt so einen richtig tollen Einblick über Cornwall. Persönlich hätte ich jetzt nach Beendigung der Geschichte sofort Lust mal dorthin zu reisen. Die Schicksale der Frauen empfand ich als sehr interessant und ansprechend beschrieben, sodass mir nie langweilig wurde. Besonders Elodies Abschnitte haben es mir angetan, man konnte zwar dezent erahnen in welche Richtung es gehen wird, dennoch habe ich mich wunderbar unterhalten gefühlt. Gerade bei ihren Textpassagen hat die Autorin auch einiges an Humor bewiesen, denn ich musste so einiges mal wirklich laut lachen. Hier verrate ich nur: Schritte und Haus.

Das Setting in Cornwall bzw. St. Ives war wunderbar gewählt und es war absolut liebenswürdig beschrieben. Aus meiner Sicht war es eine Liebeserklärung an die dortige Gegend. Alles war sehr schön und authentisch beschrieben und ich konnte mir alles sehr gut bildlich vorstellen.

Elodie war mir eine sympathische Hauptprotagonistin. Ich fand sie ganz interessant und auch glaubwürdig beschrieben. Ihre Handlungen hatten mein vollstes Verständnis und ich konnte auch ihre Reaktionen auf ihren Ex absolut nachvollziehen.

Ich würde auch die Nebencharaktere als durchwegs gelungen bezeichnen. Viele empfand ich als recht interessant und authentisch.

Der Schreibstil der Autorin war sehr locker und flüssig, sodass sich das Buch sehr gut und vor allem flott hat lesen lassen, denn ich wollte das Buch gar nicht weglegen. Die Handlung wird aus wechselnder Perspektive der drei Frauen erzählt, was ich wahnsinnig spannend fand.

Das Cover gefällt mir sehr gut und ich finde es passt wirklich gut zur Handlung. Auch bekommt man schon ein dezentes Sommerfeeling würde ich sagen.

Zur Autorin:
Anne Sanders lebt in München und arbeitet als Autorin und Journalistin. Zu schreiben begann sie bei der Süddeutschen Zeitung. Als Schriftstellerin veröffentlichte sie unter anderem Namen bereits erfolgreich Romane für jugendliche Leser. Die Küste Cornwalls begeisterte Anne Sanders auf einer Reise so sehr, dass sie spontan beschloss, ihren Roman Sommer in St. Ives dort spielen zu lassen. Dieser eroberte die Herzen der Leserinnen und wurde zum Bestseller. Auch Mein Herz ist eine Insel war ein großer Erfolg. Sommerhaus zum Glück ist nun ihr dritter Frauenroman bei Blanvalet.

Mehr Infos zur Autorin: Anne Sanders, Instagram, Twitter



Fazit:
5 von 5 Sterne. Emotionaler, unterhaltsamer Roman, der mir wirklich gut gefallen hat. Großer Pluspunkt ist das tolle Setting. Kann ich euch definitiv weiterempfehlen.