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Nora Roberts

Am dunkelsten Tag

Roman

»Roberts neuestes Werk ist zu gleichen Teilen Thriller, Liebesroman und psychologische Studie – fesselnd und rasant wie immer.«
Kirkus Reviews

Es ist ein ganz normaler Abend in einem Einkaufszentrum in Portland, Maine. Drei Teenager warten darauf, dass der Kinofilm anfängt. Ein junger Mann flirtet mit dem Mädchen, das die Sonnenbrillen verkauft. Mütter und Kinder kaufen zusammen ein. Doch dann fallen die Schüsse. Officer Essie McVee ist zufällig am Tatort, und sie handelt sofort: In nur acht Minuten überwältigen McVee und ihre Kollegen die Täter, für viele der Besucher ist das jedoch zu spät. Und während die Überlebenden langsam ihr Leben wieder aufbauen, müssen sie erfahren, dass ein weiterer Verschwörer nur darauf wartet, seine Mission zu beenden …

Das Buch spielt in Portland/ Maine, Vereinigte Staaten von Amerika

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Leserstimmen

Am dunkelsten Tag

Von: fraeulein_lovingbooks Datum: 13. Juni 2019

Inhalt

Es ist ein ganz normaler Abend in einem Einkaufszentrum in Portland, Maine. Drei Teenager warten darauf, dass der Kinofilm anfängt. Ein junger Mann flirtet mit dem Mädchen, das die Sonnenbrillen verkauft. Mütter und Kinder kaufen zusammen ein. Doch dann fallen die Schüsse. Officer Essie McVee ist zufällig am Tatort, und sie handelt sofort: In nur acht Minuten überwältigen McVee und ihre Kollegen die Täter, für viele der Besucher ist das jedoch zu spät. Und während die Überlebenden langsam ihr Leben wieder aufbauen, müssen sie erfahren, dass ein weiterer Verschwörer nur darauf wartet, seine Mission zu beenden …
(Quelle: Randomhouse )

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Reed rettet am Tag des Amoklaufs einem kleinen Jungen das Leben und wird zu einem Held. Mit der Polizistin Essie freundet er sich an und sie wird sein größter Unterstützer bei seinem Weg zum Polizisten und später zu ihrem Partner. Er konnte den Amoklauf aber nie vergessen und hat alle Berichte gelesen. Als deutlich wird, das es einen Drahtzieher gab und die drei Täter nur Marionetten waren, stürzt er sich Hals über Kopf in seiner Freizeit auf dieses Thema. Sonst arbeitet er nach erfolgreicher Haussuche in neuer Position als Polizeichef und verliebt sich in Simone…
Ich weiß nicht warum, aber Reed wurde mir nicht sympathisch – ich mochte ihn von der ersten Seite an nicht. Zwar sammelte er mit seiner Aktion den Hund zu retten einige Pluspunkte, aber mir blieb er zu oberflächlich.

Simone überlebt den Amoklauf unverletzt, während eine ihrer Freundinnen tot ist und die andere um ihr Leben kämpft. Sie hat als erste die Polizei verständigt und anschließend lässt sie sich von anderen ihr Leben diktieren. Geht an das College, was ihre Freundinnen wollten und studiert etwas, das sie niemals für sich ausgesucht hätte, was aber ihrer Familie gefällt. Ihre Liebe für die Kunst unterdrückt sie, bis sie schließlich nicht mehr kann und ihr Leben neu ordnet…und sich verliebt, in einen anderen Überlebenden.
Simone ist anfangs nach dem Amoklauf vollkommen fremdgeleitet und es tut einem fast weh zu sehen, wie sie blind in ihr Unglück rennt. Zum Glück findet sie aber wieder zurück zu sich. Wirklich warm wurde ich mit ihr aber nicht.

Essie, die Polizistin, rettet mit ihrem tödlichen Schuss vielen das Leben und lebt danach ganz normal ihr Leben weiter. Gründet eine Familie, kauft ein Haus und unterstützt Reed bei seinem Weg Polizist zu werden.
Ich hätte gerne mehr über Essie als Charakter zu lesen bekommen, da sie im Klappentext eine größere Rolle einnimmt.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird abwechselnd aus unterschiedlichen Perspektiven, aber hauptsächlich kommen Simone, Reed und der Drahtzieher zu Wort, was einen Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt.

Ich bin wirklich enttäuscht von diesem Buch und Nora Roberts – das kann sie deutlich besser. Es ist kein Thriller und der Krimi kam auch erst in der zweiten Hälfte des Buches zu Tage. Der Klappentext lässt auf eine spannende Geschichte hoffen, die gleichzeitig aufgrund des Amoklaufes schwere Kost ist und dass der Drahtzieher einem die Nackenhaare zu Berge stehen lässt. Darauf habe ich mich gefreut.
Bekommen habe ich eine Polizistin, Essie, die zu Beginn ein paar Seiten die Hauptrolle inne hat und im Laufe der Geschichte immer mehr zu einer kleinen Nebenrolle wird. Hauptsächlich dreht es sich um Simone, die nach dem Amoklauf wieder Fuß fassen will und ihrem Leben einen neuen Sinn geben will, ihren Problemen mit der Familie und der Zeit bei ihrer Oma. Nebenbei erlebt man Reed, einem Retter (er rettet ein Kind) während des Amoklaufes, wie er zum Polizisten wird, dann Polizeichef auf einer Insel wird, sich in Simone verliebt und nebenbei die Spuren des Drahtziehers verfolgt.
Hätte ich nicht etwas anderes erwartet, dann wäre es vielleicht keine schlechte Geschichte gewesen, aber so fand ich sie leider langatmig und langweilig, weil man schnell wusste, wer hinter dem Amoklauf steckt. Der verspätete Rachefeldzug dieser Person konnte mich auch nicht so begeistern wie erhofft, da viel zu lange alles gut lief und man schnell erahnen konnte, wie es enden wird.

Toller Romantic Suspense!

Von: Streifis Buecherkiste Datum: 12. Juni 2019

Das Buch beginnt mit etwas, was in Amerika leider mittlerweile häufiger vorkommt, als man es sich wünscht: Mit einem Amoklauf. Die beiden Hauptfiguren des Buches Simone und Reed er- und überleben diesen Tag und müssen mit den Folgen leben. Beide verlieren Menschen, die ihnen wichtig waren und jeder von den beiden hat seine eigene Art, mit diesem Erlebnis umzugehen.
Reed wird Polizist und versucht auch weiterhin alles über diesen Tag herauszufinden. Als dann plötzlich nach und nach Überlebende des Amoklaufes unter mysteriösen Umständen ums Leben kommen, wird er misstrauisch und fängt an tiefer zu graben. Ohne dabei zu ahnen, dass er selbst in Gefahr schwebt.

Simone hat am Tag des Amoklaufs den ersten Notruf abgesetzt und damit die Polizei schnellst möglich an den Ort des Geschehens gebracht. Damit wird auch sie zum potentiellen Anschlagsopfer desjenigen, für den der Amoklauf nur der Beginn seines Wirkens war.

Nora Roberts legt mit „Am dunkelsten Tag“ mal wieder einen Krimi mit Liebesgeschichte vor. Thriller würde ich das Ganze nicht nennen, aber es ist eine sehr spannende Geschichte, die man ungern aus der Hand legt.
Wie gewohnt schafft sie es, die Figuren sehr lebendig wirken zu lassen und deren Gefühle und Motivation glaubhaft dem Leser zu vermitteln. Ich hatte ab der ersten Seite ein Gefühl des nach Hause Kommens und das Kopfkino lief vom ersten Augenblick an.

Ich habe das Buch ausgesprochen gerne gelesen, der Wechsel zwischen den „Guten“ und den „Bösen“ war gut ausgewogen und in der Geschichte rund um Reed und Simone waren einige wirklich tolle Momente dabei, die in keinem guten Liebesroman fehlen dürfen. Die Liebesgeschichte fand ich sehr gut eingebracht und nicht too much. Da hat einfach alles zusammengepasst.

Von mir daher eine absolute Leseempfehlung für alle Nora Roberts Fans und die, die es noch werden wollen.