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Katarzyna Bonda

Das Mädchen aus dem Norden

Das deutsche Debüt von Polens erfolgreichster Krimiautorin

Nach einem Aufenthalt im Ausland kehrt die Profilerin Sasza Załuska zurück in ihre Heimatstadt Danzig. Sie hat beruflich und privat viel durchgemacht. Eine verdeckte Ermittlung endete in einer Katastrophe. Verbrennungen und das Trauma einer Geiselnahme blieben zurück. Nun soll Schluss sein mit Verbrechen und unstetem Leben. Sasza erhofft sich ein ruhiges Dasein an der Seite ihrer kleinen Tochter. Doch kaum in Danzig angekommen, erhält sie einen lukrativen Auftrag: Der Inhaber eines Musikclubs bittet sie, die Hintergründe von wiederholten Erpressungen und Morddrohungen aufzudecken. Für die Ermittlerin eine vermeintlich einfache Aufgabe. Kurz darauf gibt es einen Anschlag auf den Club, bei dem ein Mensch stirbt. Sasza Załuska beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen. Eine Entscheidung, die sie bald bereut.

Martin Bross und Nicole Engelnsind sind die ideale Besetzung.

(2 mp3-CDs, Laufzeit: ca. 14h 44)

Das Buch spielt in Danzig, Polen

Leserstimmen

Das Mädchen aus dem Norden

Von: analog 2.0 Datum: 17. Oktober 2017

„Das Mädchen aus dem Norden“ von Katarzyna Bonda ist der erste Teil der Reihe um Profilerin Sasza Zaluska.  

Nach vielen Jahren kehrt die Profilerin Sasza Zatuska zurück in ihre Heimat Danzig. Dort möchte sie ein ruhiges Leben als Angestellte einer Bank führen. Ihre Vergangenheit holt sie aber sehr schnell wieder ein und ihr neues friedliches Leben hat ein jähes Ende.

Ich hatte zu Beginn der Geschichte leider Schwierigkeiten dem Inhalt zu folgen. Der Text fesselt einen nicht sofort, vor allem weil der größte Teil der erste Kapitel komplett aus Rückblenden besteht. Der Inhalt ist zwar für die darauf folgenden Kapitel und die Entwicklung der Figuren sehr wichtig, war aber meiner Meinung nach nicht ganz geschickt platziert. 

Das Hörbuch hat mich erst ab dem ersten richtigen erscheinen der Profilerin Sasza Zaluska gefesselt und das war schon fast zu spät. Ab diesem Punkt habe ich die Handlung als spannend und anspruchsvoll empfunden auch wenn mich viele Szenenwechsel immer noch gehört haben. Es war schwer den Überblick zu behalten zwischen all den Namen, Orten und vielen Zeitsprüngen. 

Gut gefallen hat mir, wie die Autorin ihre Charaktere ausgearbeitet hat. Diese waren sehr detailreich, lebensecht und interessant. Vor allem die Protagonistin war mir sehr sympathisch und die Entwicklung lässt noch Platz für die Fortsetzung. 

Die Grundidee der Autorin hat mir gut gefallen, daraus hätte man aber noch mehr machen könne. „Das Mädchen aus dem Norden“ von Katarzyna Bonda war leider nicht der atemberaubende Thriller den ich erwartet hatte. 

Die Profilerin

Von: wal.li Datum: 15. Juli 2017

Nach Jahren des Studiums in England kehrt Sasza mit ihrer kleinen Tochter nach Danzig zurück. Erstmal möchte sie wieder ankommen, da erhält sie einen Auftrag, der sich bald als mysteriös herausstellt. Der Auftraggeber erweist sich bald als nicht der, dessen Persona er benutzte. Ob der Auftrag etwas mit dem Mord in einem Nachtclub zu tun hat, muss sich noch herausstellen. Doch die Beteiligten tauchen hier und dort auf. Und so beginnt Sasza gemeinsam mit der Polizei zu ermitteln. Die Spuren ergeben zunächst keine Klarheit und Sasza muss ihr ganzes Können aufbieten.

Die Probleme aus ihrer eigenen Vergangenheit glaubt Sasza überwunden zu haben. Diesen auf den ersten Blick einfachen Auftrag sollte sie mit Links wuppen können und das Geld kann sie gut gebrauchen, um sich in Ruhe nach einem richtigen Job umzusehen. Doch die Spuren weisen zurück in eine Vergangenheit, von der Sasza eigentlich nichts mehr wissen möchte. Was hat es mit einem Lied auf sich, das sich wie eine Art roter Faden für das Leben des Todesopfers zu ziehen scheint. Immer tiefer verstrickt sich Sasza in ihren Auftrag, ihre ganze Kraft steckt sie hinein und muss sich doch vor den Erinnerungen schützen.

Verzwickt und vertrackt entwickelt sich der Fall sowohl für Sasza als auch für die Polizei. Jeder kennt jeden in Danzig und jeder scheint etwas zu wissen. Doch es herrscht Schweigen und nur wiederwillig wird geredet. Nicht einfach bei den vielen kleinen Spuren und Hinweisen, den Überblick zu behalten und die Einzelteile zusammenzufügen. In eine etwas fremde Vorstellungswelt muss man sich begeben. Die Kenntnis des heutigen Polens ist möglicherweise nur aus Zeitungsartikeln vorhanden, über das eigentliche Leben dort ist nicht unbedingt viel bekannt. Zwar gewinnt man den Eindruck, dass die Autorin ihre Geschichte präzise geplant und niedergeschrieben hat, doch mangels eigner Kenntnisse sowohl der Lebensart, der Sprache und auch der etwas speziellen Art des Schreibens kann es sein, dass man sich als Leser nicht in die Geschichte hinein fühlen kann, nicht von ihr gepackt wird.

Der Wunsch, diesen sehr gut besprochenen Roman als Hörbuch kennenzulernen, mag sich als sinnvoll erweisen. Fröhlich und jugendlich wirkt die Erzählung der Vorleserin, die damit durchaus zu Sasza passt.

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Sehr spannend, allerdings ziemlich viele Charaktere

Von: Angelika O. Datum: 12. April 2017

Der Einstieg in die Geschichte verspricht schon Spannung. Ein Anruf von einem Unbekannten auf Saszas Festnetzanruf. Wer ist er? Was will er von ihr? Die Stimme kommt ihr bekannt vor, doch zuordnen kann sie sie nicht. Sie kennt ihn aus ihrer Vergangenheit, mit der sie abgeschlossen hat. An die sie nicht mehr denken will. Doch der Anrufer belehrt sie eines Besseren. Das mir Nicole Engels als Sprecherin in diesem Hörbuch gefallen wird, beweist sie mir bereits in diesen wenigen Hörminuten.

Dann plötzlich ein Schnitt. Martin Bross übernimmt das Sprechen. Andere Personen, andere Szene. Man befindet sich in irgendeiner polnischen Stadt. Drei Jungs, ein Mädchen, korrupte Polizisten und eine Gruppe Gauner stehen im Fokus der Handlung. Was harmlos beginnt, entwickelt sich zu einer tödlichen Geschichte. Wie dies mit Sasza und dem Anruf in einer Zeitspanne von 20 Jahren später zusammenhängt, erfährt man nach und nach.

Die Beschreibungen der Vorkommnisse sind sehr ausführlich, durch die beiden unterschiedlichen Stimmen hört man diesen aber sehr gerne zu. Die Geschichte hat allerdings sehr viele Mitwirkende, was es durch die fremden Namen nicht wirklich leicht mach, alle immer richtig zuzuordnen. Mit der Zeit klappte das aber auch ganz gut. Die Handlung ist gut auf das Milieu abgestimmt. Vom guten bis zum korrupten Bullen, von den schweren Jungs bis zum geläuterten Pfarrer und anderen frommen Personen ist alles dabei. Die Auflösung ist spannend, überraschend und gut durchdacht. Ein rundum gelungener Krimi, mit etwas vielen Namen.

Beide Sprecher - Nicole Engels und Martin Bross - fand ich richtig klasse. Sie gaben den Handlungen das richtige Tempo und den Personen die richtige Tonlage. Ein Aufhören am Zuhören war fast nicht möglich.

Das Cover wirkt idyllisch, täusch eine friedliche Atmosphäre vor, deren Abgründe erst allmählich zu Tage bekommen.

Mein Fazit:
Ein durch und durch gelungener Krimi, der als Hörbuch zwar überzeugt. Durch die vielen Charaktere ist es manchmal aber doch schwierig den Überblick zu behalten!

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