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Brigitte Riebe

Die Schwestern vom Ku’damm. Jahre des Aufbaus

Wirtschaftswunder, Kaufrausch, Träume in Pastell — drei Schwestern und ein Kaufhaus am Ku'damm

Berlin, Mai 1945: Die Stadt liegt in Trümmern. Auch das Kaufhaus Thalheim ist stark beschädigt. Da der Vater versehrt und der Bruder verschollen ist, müssen die drei Schwestern den Wiederaufbau selbst in die Hand nehmen. Rike, die Älteste, entpuppt sich als gewiefte Geschäftsfrau. Ganz anders die bildhübsche Silvie, die sich mehr für die Männer und das Vergnügen interessiert. Florentine, die Jüngste, hingegen entwickelt sich zum enfant terrible. Als ein dunkles Geheimnis zutage tritt, das ein unrühmliches Licht auf das Kaufhaus wirft, müssen die Schwestern erkennen, dass die Vergangenheit noch immer lebendig ist ...

Anna Thalbach lässt den Auftakt der Saga um die Familie Thalheim lebendig werden.

(2 mp3-CDs, Laufzeit: ca. 8h 19)

Das Buch spielt in Berlin, Deutschland

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Leserstimmen

Schicksal einer Familie im Berlin der Nachkriegszeit

Von: glimrende Datum: 28. Januar 2019

Berlin Mai 1945. Die Stadt liegt in Trümmern und die gefürchteten Russen stehen vor der Tür. Familie Thalheim ist ist in alle Winde verstreut. Während die Frauen sich in einem Keller versteckt halten, wurde Vater Thalheim zum letzten Aufgebot eingezogen und Sohn Oskar befindet sich irgendwo an der russischen Front. Das ehemals hochherrschaftliche Kaufhaus liegt in Trümmern. Und trotzdem macht sich leise Hoffnung auf eine bessere Zukunft breit. Im weiteren Verlauf der Geschichte begleitet der Leser vor allem die älteste Tochter Rike durch die turbulenten Nachkriegsjahre zwischen Hungerwintern, Rosinenbombern und der Währungsreform. Aber auch Familie Thalheim ganz privat muss einige heftige Turbulenzen überstehen.

Dieses Hörbuch (leider in der gekürzten Form) hat mich ab der ersten Sekunde gefesselt. So spannend und lebensnah werden die ersten Berliner Nachkriegsjahre erzählt. Klar, den Hintergrund kennt man aus dem Geschichtsunterricht, aber es berührt einen so viel mehr, wenn man anhand persönlicher Schicksale liest, wie das z.B. damals zu Zeiten der Versorgung Westberlins durch die Westmächte aus der Luft war. Wie stark sich die Westberliner einschränken mussten, um mit wenigen Stunden Strom am Tag zu überleben. Und wie sehr dadurch der Zusammenhalt gewachsen ist.

Bei Anna Thalbach als Sprecherin war ich zunächst skeptisch, da die Thalbach-Damen bekanntermaßen etwas spezielle Stimmen haben. Hier war ich jedoch positiv überrascht, denn Anna Thalbach hat nur selten einen etwas übertriebenen Berliner Dialekt ausgepackt und ansonsten ganz wunderbar gelesen.

Die Geschichte der Familie Thalheim wurde äußerst mitreißend erzählt. Hinzu kommt, dass die Charaktere wie z.B. die ernsthafte Rike und ihre beiden viel wilderen und unsteten Schwestern wunderbar herausgearbeitet wurden.

An der Stelle muss ich erwähnen, dass mich besonders Vater Thalheim als typischer Mitläufer unter dem Nazi-Regime, der nach 1945 innerhalb kürzester Zeit eine wahnsinnige Anspruchshaltung entwickelt hat, sehr aufgewühlt hat. Weil ich mich gefragt habe, wie man so sein kann. Ohne jegliches Schuldbewusstsein.

Am 23.07.2019 geht es weiter mit “Wunderbare Zeiten”, dem zweiten Teil der Reihe. Darauf freue ich mich jetzt schon sehr, denn ich möchte unbedingt mehr über das Schicksal der Familie Thalheim erfahren.

Von: Erna Igel Datum: 22. November 2018

Urlaub, viele Strecken über 2-4 Stunden, und dann diese ergreifende Geschichte, wie sie zu vielen passiert sein müssen. Spannung, Mitfühlen, Mitfreuen, einfach super von Frau Thalbach erzählt ! Am Liebsten wäre ich immer weiter gefahren, Danke !!

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Macht Lust auf mehr

Von: Trixi Reichardt Datum: 05. November 2018

Von der ersten Seite an fesselnd, gut recherchiert, dicht und spannend geschrieben. Habe das Buch nicht mehr aus der Hand gelegt. Rührend ohne auf die Tränendrüse zu drücken, humorvoll trotz der schlimmen Zeiten. Dieser erste Band macht Lust auf Band 2 und 3. Danke Brigitte Riebe.