Rein-Hören

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Anna McPartlin

Für immer Rabbit Hayes

Als Rabbit Hayes stirbt, hinterlässt sie eine große Lücke im Leben aller Familienmitglieder und Freunde, für die sie immer ein Lebensmittelpunkt war. Sie müssen lernen, mit ihren Zweifeln und ihrer Hilflosigkeit, ihrer Wut und ihren neuen Aufgaben umzugehen. Mit all den Figuren, die uns in „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ so ans Herz gewachsen sind, fiebern, leiden und lachen wir wieder mit. Mit ihren Eltern, ihren Geschwistern, ihrer besten Freundin und vor allem mit ihrer Tochter.

Einfühlsam gelesen von Nina Petri

(6 CDs, Laufzeit: ca. 7h 54)

Das Buch spielt in Dublin, Irland

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Leserstimmen

Emotionale Achterbahnfahrt!

Von: Tine_1980 Datum: 05. Juli 2019

Als Rabbit Hayes stirbt, hinterlässt sie eine große Lücke im Leben aller Familienmitglieder und Freunde. Sie müssen alle lernen, mit dem Leben ohne Rabbit klarzukommen und weiterzuleben. Wem die ganzen Charaktere aus „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ ans Herz gewachsen sind, hier können sie sie wiedertreffen und mit ihnen die Zeit nach dem Tod von Rabbit erleben.

Rabbit hat es geschafft, sie hat losgelassen und ist gestorben, begleitet von ihrer Familie und ihren Freunden. Doch was kommt nun?
Juliet ist gerade 12 und hat ihre Mutter verloren. Rabbit hat ihren Bruder Davey darum gebeten, sie zu sich zu nehmen. Doch dieser kämpft mit seinen Selbstzweifeln, wie er das überhaupt schaffen soll. Dazu kommt, dass er in Amerika wohnt und Juliet so auch noch ihre Heimat, Familie und Freunde zurücklassen muss.
Grace geht mir in diesem Buch sehr nahe, denn kurz nach dem Tod Rabbits erfährt sie, dass sie ebenfalls das Gen hat und somit die Gefahr besteht, dass sie das gleiche Schicksal ereilen kann, wie Rabbit. Doch wie soll sie sich entscheiden? Ich konnte mich voll und ganz in ihre Situation hinein fühlen und war sehr bewegt, da ich genau wie sie empfunden hätte. Oft genug hatte ich bei ihren Erlebnissen einen Kloß im Hals.
Für die Eltern steht eine schwere Bewährungsprobe auf dem Spiel, denn wo der eine sich zurückzieht und in die Kirche geht, ist es bei Molly genau andersrum. Sie verliert ihren Glauben, geht nach draußen und möchte helfen, doch mit ihrer direkten Art kommt sie nicht immer gut an. Die Differenzen werden immer größer.
Auch die Freunde versuchen jeder auf seine ganz eigene Art mit dem Verlust zurechtzukommen und es gibt auch positive Entwicklungen, die dem Hörer zeigen, dass auch nach so einem Ereignis noch schöne Dinge passieren.
Anna McPartlin hat hier ein wunderschönes Buch geschrieben. Da das erste doch schon etwas her war, dauerte es ein kleines bisschen, bis ich bei allen Personen wieder die richtige Zuordnung gefunden hatte.
Sie gibt den Menschen Mut. Mut dafür, nach einem solchen Schicksalsschlag nach vorne zu schauen. Doch der Weg dorthin ist für jeden mit vielen Gefühlen wie Ängsten, Wut und Verzweiflung gespickt. Genau diese Emotionen konnte man hier zu jeder Zeit spüren. Es war ein Wechselbad der Gefühle, von den Erinnerungen, die immer wieder hervorgeholt wurden, dem Moment des Abschieds und die lange Zeit, die es braucht, bis man wieder mit Freude nach vorne schaut und mit sich selbst im Reinen ist. Es zeigt auch, wie schwer es für eine Familie sein kann, das eigene Kind, die Schwester oder die Mutter gehen zu lassen. Wie kommt man mit einer solchen Tragödie klar und ab wann schafft man es, wieder Hoffnung zu haben?
Die Geschichte wird aus der Perspektive der verschiedenen Protagonisten erzählt und so kann man die Gefühle und Gedanken aller gut nachempfinden.
Ich mochte dieses Hörbuch sehr und es lag auch an der Hörbuchsprecherin Nina Petri, die die sehr einfühlsame Geschichte mit viel Herzblut gelesen hat. Es war zu jedem Zeitpunkt toll, ihr zu lauschen, da sie die Empfindungen perfekt zum Hörer bringen konnte.

Man hört bis zum Ende gespannt zu. Lässt sich in die Familie Hayes ziehen und ich muss sagen, ich habe mit ihnen gefühlt, gelitten, gelacht und gehofft. Es gefiel mir fast ein bisschen besser als das erste Buch. Unbedingte Hörempfehlung.

Für Immer

Von: Milena Heinen Datum: 01. Juli 2019

Das Cover des Buches sieht rein optisch eindeutig anders aus, das das des ersten Bandes. Auch wenn es meinen Geschmack optimal trifft, finde ich es immer etwas schade, wenn zwei Bücher einer Reihe nicht optimal zusammenpassen. Dennoch ist es ohne Zweifel ein echter Blickfang.

Inhalt:
Endlich ist er da: Der zweite Band von einem meiner absoluten Lieblingsromane. “Die letzten Tage der Rabbit Hayes” behandelte die schwere Erkrankung der 41- jährigen Mia Hayes, genannt Rabbit, welche den Kampf gegen den Krebs verlor. Doch wie es für die Hinterbliebenen leider immer so ist- das Leben muss weitergehen. Juliet, genannt “Bunny” ist Rabbits Tochter und für sie ist es ungemein schwer, irgendwie wieder in ihr Leben zurückzufinden. Sie fühlt sich, als würde sie nirgendwo mehr hineinpassen, ganz besonders nicht in das Leben ihres Onkels Davey, der seiner Schwester vor ihrem Tod versprach, die Verantwortung für die Teenagerin zu übernehmen. Großmutter Molly ist schwerer getroffen, als sie sich anmerken lassen will, um die Familie trotz aller Schmerzen aufrechterhalten zu können. Rabbits Schwester Grace muss bereits mit dem nächsten Schicksalsschlag kämpfen. Sie erfährt, dass auch sie ein hohes Krebsrisiko hat. Sie steht vor der schweren Entscheidung, sich vorsorglich die Brüste und Eierstöcke entfernen zu lassen, oder immer mit dem Risiko leben zu müssen.

Meine Meinung:
Der zweite Teil des Erfolgromans ist, wie auch genannter Vorgänger, keine leichte Lektüre, die man mal eben nebenher liest. Zwar gibt es immer wieder Stellen, die einem ein Lächeln entlocken, überwiegend wird man jedoch vom Schicksal dieser Familie tief getroffen. Immer wieder musste ich das Buch zur Seite legen und nicht selten meine Tränen trocknen. Auch nach Beenden des Romans bin ich nachdenklich gestimmt, da man in diese liebevolle, herzliche Familie eingesogen wird und sich fühlt, als gehöre man zu ihnen und ihrer Trauer.
Der Roman besteht aus neun Teilen, welche wiederum in Kapitel unterteilt sind. Immer werden sie aus einer anderen Sichtweise erzählt. Dadurch ist es einfach, sich in die Gedanken und Gefühle von Davey, Juliet, Molly und Grace hineinzuversetzen. Durch die vielen kleinen Storys, welche nur scheinbar nebeneinander laufen, im Allgemeinen doch ein Ganzes ergeben, lassen die Geschichte zu keinem Zeitpunkt langweilig werden. Auch gibt es keinen “besseren oder schlechteren Teil”, beide sind auf ihre Art und Weise außergewöhnlich und durch den emotionalen Schreibstil miteinander verknüpft.
Besonders gelungen finde ich neben dem Schreibstil vor Allem die Personen. Sie sind so detailliert beschrieben, dass man am Ende jedes Kapitels wirklich das Gefühl hat, dass man die jeweilige Person verlässt, um zur nächsten aufzubrechen.

Fazit und Empfehlung:
Das Buch fasst etwas mehr als 500 Seiten, doch es hätten auch noch 500 mehr sein können. Ich wurde ein weiteres Mal komplett gefesselt und bin in die Geschichte eingetaucht. Man weint, man lacht, man fühlt mit und am liebsten würde man jeden Einzelnen der Protagonisten umarmen. Ich bin traurig, dass es nun wahrscheinlich vollständig vorbei ist und nun auch ich mich von Rabbit und ihrer zauberhaften Familie verabschieden muss.