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Chip Cheek

Tage in Cape May

Roman

September 1957: Henry und Effie fahren für die Flitterwochen nach Cape May, ein Ferienort an der Ostküste. Doch das Städtchen ist verlassen, die Saison ist zu Ende. Die beiden jungen Leute aus Georgia fühlen sich fremd, isoliert und in ihrer Schüchternheit gefangen. Gerade als sie beschließen, den Urlaub zu verkürzen, treffen sie zufällig auf Clara, eine Ferienbekanntschaft Effies aus Kindertagen, die eine glamouröse Gruppe von New Yorkern um sich versammelt. Darunter Max, ein reicher Playboy und ihr Liebhaber, und dessen unnahbare und rätselhafte Schwester Alma.

Der verlassene Ort wird zu ihrem Spielplatz, und während sie in leer stehende Ferienhäuser einsteigen, Segeln gehen, nackt unter dem Sternenhimmel herumwandern, sich lieben und sich betrinken, geraten Henry und Effie in eine Situation, die den Rest ihres Lebens prägen wird.

Ein hypnotisierender Roman, der im Spiegel von Sexualität und gesellschaftlicher Realität der Fünfzigerjahre aktuelle und zeitlose Fragen zu Ehe, Liebe und Loyalität behandelt.

Das Buch spielt in Cape May, Vereinigte Staaten von Amerika

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Leserstimmen

Gefährliche Liebschaften

Von: lesensgefahr Datum: 21. Juni 2019

Das könnte interessant sein, dachte ich, als ich "Tage in Cape May" von Chip Cheek entdeckte. Tatsächlich hat mir dieses elegant geschriebene Debüt ausgesprochen gut gefallen und ich möchte mich jenen Kritikern anschließen, die in ihm das Zeug zum modernen Klassiker erkennen.

Ein blutjunges, konservatives Ehepaar aus dem Süden macht 1957 Flitterwochen im Küstenstädtchen Cape May. Die Saison ist längst vorbei, die Stadt ausgestorben und man beginnt sich schnell zu langweilen. Zumindest bis sich einige Häuser weiter eine Clique junger New Yorker einfindet, die für eine gänzlich andere Einstellung zum Leben steht. Die Freigeister bringen die engen Moralvorstellungen der Frischvermählten gehörig ins Wanken. Plötzlich lauert die Sünde überall und gefährliche Liebschaften Bahnen sich an. Der Roman lebt von seinen feinen Nuancen und zwischen den Zeilen steckt so viel erotische Anspannung, das man das Buch nur schwer weglegen kann. Chip Cheek fängt die Doppelmoral der fünfziger Jahre gekonnt ein, behandelt Themen wie Gleichberechtigung und Emanzipation und stellt nicht zuletzt die Frage, was eine funktionierende Ehe ausmacht und welche Kompromisse man einzugehen bereit ist. Große Empfehlung!

Ein spannender Roman, der von der dynamischen Entwicklung der Personen lebt.

Von: Annette Traks Datum: 28. Mai 2019

Der Roman spielt im Amerika des Jahres 1957:
Henry (20) und Effie (18) sind zusammen in der Kleinstadt Signal Creek in Georgia aufgewachsen. Sie kennen sich seit ihrer Kindheit von der Kirche und Schule, haben in diesem Frühjahr zusammen die Highschool beendet und nun, im September, geheiratet. „Soweit Henry wusste, waren sie beide noch unberührt“ (Seite 8), umso mehr freuen sie sich auf ihre Flitterwochen im Ferienort Cape May an der Ostküste der USA. Dort dürfen sie im Haus eines zur Zeit abwesenden Verwandten wohnen, wo Effie früher oft die Ferien verbracht hat.

Doch zu ihrer Enttäuschung ist die Saison vorbei, die meisten Geschäfte und Restaurants sind geschlossen, die Ferienhäuser stehen leer.

Das junge Paar fühlt sich fremd und fängt schon nach wenigen Tagen an sich zu langweilen, sodass beide beschließen, eher als geplant wieder nach Hause zu fahren.

Doch dann ziehen Leute ins Nachbarhaus ein. Wie sich herausstellt, handelt es sich um Clara, eine Ferienbekanntschaft von früher, die jetzt in New York wohnt. In Cape May will sie es sich für eine Weile mit feierfreudigen Gleichgesinnten gutgehen lassen und lädt die Frischvermählten ein, sich zu ihnen zu gesellen. Nachdem die meisten Gäste bald wieder abgereist sind, bleiben außer Clara nur noch Max, ihr Liebhaber, sowie dessen Schwester Alma. Sie beknien Henry mit Effie, sich ihnen weiterhin anzuschließen. Diese lassen sich von der völlig anderen Lebensweise mitreißen, feiern Partys, gehen segeln, betrinken sich, lassen bald alle sexuellen Hemmungen fallen und steigen zum Spaß in leerstehende Ferienhäuser ein.

Es nimmt eine Entwicklung ihren Lauf, die Henrys und Effies ganzes weiteres Leben prägt.

Resümee:
Dies ist ein höchst interessanter Roman, der vor allem von den Gegensätzen und der Dynamik lebt:

Wir lernen zunächst Henry und Effie kennen – ein junges, recht biederes Paar aus einer Kleinstadt, das seine Flitterwochen in Cape May verbringt. Beide sind in puncto Partnerschaft und Sexualität völlig unerfahren, müssen erst zueinanderfinden. Doch bereits nach ein paar Tagen fangen sie an, sich in dem verlassenen Ferienort miteinander zu langweilen, wollen daher eher als geplant abreisen.

Da zieht ins Nachbarhaus Clara mit einer Clique ein. Sie ist verheiratet, weltgewandt und kein Kind von Traurigkeit. Das Gros – einschließlich ihr Ehemann - reist bald wieder ab, zurück bleiben sie, ihr Geliebter Max und dessen Schwester Alma. Diese gibt sich anfangs gelangweilt und distanziert, entpuppt sich aber als Femme fatale.

Sie drängen Henry und Effie, mit ihnen zu feiern.

Nach anfänglichen Hemmungen geraten die Flitterwöchner im Laufe der nächsten Tage immer mehr in den Sog des lockeren, ausschweifenden Lebens, genießen die Endlos-Party, gehen mit den anderen segeln, betrinken sich, lassen immer mehr sexuelle Hemmungen fallen. Schließlich verlängern sie sogar ihren Urlaub und ziehen ins Nachbarhaus ein.



Sehr anschaulich ist die Gegensätzlichkeit der Örtlichkeiten dargestellt:
Auf der einen Seite der ausgestorbene Ferienort mit seinen leerstehenden Wohnungen, geschlossenen Geschäften sowie Restaurants und Effie und Henry zu zweit einsam im Haus eines Verwandten. In der Ruhe meint das junge, unerfahrene Paar zueinander gefunden, sich zusammen arrangiert zu haben. Seine Zukunft scheint klar vor ihm zu liegen.

Dem steht das Nachbarhaus gegenüber. Vor ihm parken einige Autos, es ist hell erleuchtet, man hört laute Musik und lebensfrohe, ausgelassen feiernde Menschen, die kaum Tabus kennen, sich nicht um gesellschaftliche Regeln kümmern.

Als Effie und Henry mit dieser Welt in Kontakt kommen, wird das labile Gleichgewicht ihrer Beziehung wie durch einen Sturm, der sich zum Orkan auswächst, auf eine existenzielle Probe gestellt.

Als Katalysator fungiert dabei die junge Alma: zunächst gelangweilt und distanziert wirkend, entpuppt sie sich immer mehr als Femme fatale, die es darauf anlegt, Henry zu verführen. Durch sie erkennt er, dass das Leben in jeder Hinsicht noch sehr viel mehr und viel verlockendere Möglichkeiten zu bieten hat, als die ihm vorgezeichneten.

Es geht in diesem Roman um die Qualität der Ehe, Ausleben von Sexualität, verschiedene Facetten der Liebe, dabei immer auch um Loyalität, Verantwortung und doppelbödige Moral.

Damit verbunden ist die Frage nach der Gewichtung von körperlicher, emotionaler und rationaler Bindung an einen Menschen. Gerät eine Beziehung in Schieflage, wenn sich der Schwerpunkt respektive das Gleichgewicht verschieben?

Der Roman spielt zwar im Jahr 1957 vor dem Hintergrund der zu dieser Zeit in Amerika herrschenden moralischen und gesellschaftlichen Verhältnisse, das meiste ist aber auch auf die europäische Gegenwart übertragbar.

Fazit: ein spannender Roman, der von der dynamischen Entwicklung der Personen und ihrer Beziehungen zueinander lebt!

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Tage in Cape May

Von: Miss.mesmerized Datum: 24. Mai 2019

Henry und Effie sind noch sehr jung als sie 1957 heiraten. Sie sind jedoch nicht nur jung, sondern auch unerfahren und müssen sich in ihren Flitterwochen fernab der Südstaatenheimat erst als Mann und Frau kennenlernen. Das verschlafene Urlaubsstädtchen Cape May ist ihr Ziel, doch im Herbst ist der Ort fast ausgestorben und die ersten Tage bestehen nur aus ihnen beiden. Mit der Ankunft von Clara und ihren glamourösen New Yorker Freunden ändert sich alles und aus der beschaulichen Ruhe wird eine aufreizende Unruhe, die Henry und Effie gleichermaßen ergreift. Sie sind fasziniert von diesen Menschen, die einen so anderen Lebensstil als sie beide pflegen, doch die Faszination droht Überhand zu nehmen und sie in den Abgrund zu stürzen.

Chip Cheeks Debütroman überzeugt für mich vor allem durch das authentische Zeitgefühl, das er erweckt. Keinen Moment zweifelt man daran, sich Ende der 1950er Jahre zu befinden und kann so auch leicht diesen Zauber nachvollziehen, den die ausschweifenden Partys der New Yorker auf die beiden Jugendlichen vom Land haben. Das Buch besticht vor allem durch die Atmosphäre und des Ortes, der quasi ausgestorben ist und es der Handlung so ermöglicht, sich ganz auf die kleine Gruppe zu konzentrieren.

Im Zentrum steht die Frage danach, was die Liebe eigentlich ausmacht. Man ist zunächst verwundert, dass Effie und Henry zueinander gefunden haben, zu unterschiedlich scheinen sie beide in Herkunft und Vorstellungen vom Leben zu sein. Doch nach und nach zeigt sich, dass sie, je näher sie sich kommen, sie immer mehr zu sich ergänzenden Partnern werden, die lediglich noch lernen müssen, als Paar zu funktionieren. Diese Idylle wird durch Henrys Faszination für die junge Alma gefährdet und nun beginnt der Roman nicht nur psychologisch spannend zu werden – wie kann der junge, frisch verheiratete Mann mit der Verwirrung seiner Gefühle umgehen? – sondern auch die anderen Facetten von Liebe zu beleuchten.

„Wir lieben uns, wir mögen uns nur nicht besonders.“

So beschreiben sie am Ende ihre Zweisamkeit. Ihre Vorstellungen von Liebe und Ehe werden schon ganz zu Beginn auf eine schwere Probe gestellt. Damit fängt Chip Cheek nicht nur die Zerrissenheit der Figuren, sondern auch den Umbruch der Zeit glaubwürdig ein. Der Roman ist Anfang und Ende zugleich, rauschend und intensiv, voller widersprüchlicher Emotionen – wie eben große Umwerfungen sind.

Faszinierend sinnliches Drama im Spannungsfeld von Lust und Liebe

Von: Dirk Hoffmann Datum: 24. Mai 2019

Cape May, New Jersey, im September 1957. Der 20-jährige Farmerssohn Henry und die 18-jährige Kaufmannstochter Effie haben sich nur wenige Monate nach ihrem Highschool-Abschluss das Ja-Wort gegeben und sehen gespannt ihren Flitterwochen entgegen. Henry war wie Effie in der kleinen Stadt Signal Creek in Georgia aufgewachsen und vor dieser Reise noch nie nördlich von Atlanta gewesen, noch hatte er je das Meer gesehen. Effie hatte in dem Haus ihres Onkels George früher ihre Ferien verbracht, es das letzte Mal aber vor drei Jahren gesehen, als ihre Tante Lizzie verstorben war. Im Spätsommer liegt der Ferienort allerdings verlassen da, viele Geschäfte und Restaurants sind bereits geschlossen. Das sexuell unerfahrene, gottesfürchtige Paar bringt das erste Mal schnell hinter sich, geht an der Promenade spazieren und beginnt sich schnell zu langweilen. Gerade als Henry und Effie schon überlegen, vorzeitig abzureisen, läuten sie aus Neugierde an der Tür des einzigen Hauses in der Nachbarschaft, in dem Licht brennt und – dem Cadillac-Cabrio und Rolls-Royce in der Auffahrt nach zu urteilen – offenbar reiche Leute wohnen. Zu Effies großer Überraschung öffnet ihnen Clara, eine Freundin ihrer älteren Cousine, die sie beide nicht leiden konnte. Clara ist jedoch ganz aus dem Häuschen über die gesellschaftliche Abwechslung und stellt ihnen ihren Lebensgefährten Max und seine Halbschwester Alma vor, mit denen sich auf einmal das Blatt zum Guten zu wenden scheint. Denn das in New York lebenden Trio unternimmt mit dem jungen Ehepaar Bootsfahrten aufs Meer und macht die Nacht zum Tag, wobei getrunken und gespielt und schließlich als besonderer Nervenkitzel auch in die leer stehenden Nachbarhäuser eingebrochen wird. Als Effie krank wird und das Bett hüten muss, beginnt Henry mit Alma eine heftige Affäre und betrachtet das Leben auf einmal mit ganz anderen Augen.
„Das Geheimnis des Lebens bleibt uns verborgen, dachte Henry, weil wir nicht immerzu wach sein können, um jeden Augenblick davon bewusst zu erleben. Könnte man eine Weile auf Schlaf verzichten und bekäme unser Dasein ununterbrochen mit, würde einem Wesentliches offenbart.“ (S. 223)
Der 1976 geborene, in der Nähe von Los Angeles geborene Schriftsteller Chip Cheek legt nach einigen veröffentlichten Kurzgeschichten mit „Tage in Cape May“ ein stimmungsvolles Romandebüt vor, das er nicht zufällig in dem Ferienort spielen lässt, der gerade mal auf 4000 Einwohner kommt und in der Hochsaison 100000 Urlauber anzieht, denn er selbst verbrachte mit Schriftsteller-Freunden immer wieder Zeit dort und hat so ein Gespür für den Ort bekommen, der die perfekte Kulisse für das Liebesdrama in den später 1950er Jahren bildet. Gekonnt beschreibt er die unterschiedlichen Eindrücke, die die Kleinstadt in der Hoch- und Nebensaison bei seinen Besuchern hinterlässt. Indem Cheek das Geschehen in die ungewöhnlich ruhige Nebensaison verlagert, kann er sich ganz auf seine Protagonisten fokussieren, die nicht den vielfältigen Freizeitaktivitäten, die so ein Ferienparadies üblicherweise bietet, nachgehen können, sondern sich mit sich selbst auseinandersetzen müssen. Hier wird deutlich, dass sich Effie und Henry zwar schon seit Kindertagen kennen mögen, dass die Heirat aber ganz neue Erfahrungen mit sich bringt. Nachdem die Hürde der ersten sexuellen Vereinigung genommen worden ist, vergnügt sich das junge Paar zwar täglich daran, aber darüber hinaus fällt den beiden wenig ein, wie sie sich miteinander beschäftigen können. Erst als die beiden unbedarften Landeier dem älteren Trio aus New York begegnen, eröffnen sich neue Horizonte, wird die zuvor vorsichtig erkundete Landschaft der sexuellen Erfahrungen zunehmend enthemmter erforscht. Natürlich spielt dabei Alkohol eine Rolle, um die Hemmungen fallen zu lassen, aber auch dies geschieht erst schrittweise. Während Effie noch tiefer als ihr Mann der religiösen Erziehung verhaftet ist und täglich vor dem Schlafengehen betet, fühlt sich Henry schnell von der geheimnisvollen Alma angezogen und kann ihrer sexuellen Anziehungskraft nicht widerstehen. Was folgt, ist ein sinnenfrohes Arrangement, bei dem Henry nachts aus dem Haus schleicht, um sich mit der wartenden Alma in einem der leeren Häuser zu treffen und meist früh genug heimkehrt, bevor die kränkelnde Effie aufwacht, sich sonst aber mit seiner Schlaflosigkeit und langen Spaziergängen entschuldigt. Der Leser mag Henrys Verhalten – vor allem so kurz nach seiner Hochzeit – moralisch verwerflich finden, doch gelingt es dem Autor, den jungen Mann nicht vorbehaltlos zu verurteilen, denn Henry leidet selbst darunter, dass er Effie über alles liebt, aber eben auch seine Lust in vollen Zügen genießt. Bei allen moralischen Fragen, die „Tage in Cape May“ aufwirft, ist es einfach spannend zu verfolgen, wie die Beteiligten mit den zunehmend ausschweifenden Ereignissen in Cape May umgehen, und im letzten Kapitel beantwortet Cheek auch die Frage, wie es mit Henry und Effie in den nächsten Jahrzehnten weitergeht. Allerdings werden die aufgeworfenen Probleme auch nicht allzu tiefschürfend aufgearbeitet, das Potenzial für dramatische Ereignisse und Wendungen wird nie ausgeschöpft. So bleiben vor allem Clara und Max als sinnenfrohe künstlerische Figuren ohne Geldsorgen etwas blass, aber Chip Cheek ist mit „Tage in Cape May“ ein faszinierend sinnliches Drama gelungen, das auf erfrischende Weise das Spannungsfeld von Lust und Liebe thematisiert.

Ungewöhnliche Flitterwochen

Von: Karin Idziok Datum: 27. März 2019

Eine flirrende Atmosphäre, die einen packt und nicht wieder loslässt, zeichnet das Buch "Tage in Cape May" von Chip Cheek aus. Man erlebt mit den sehr jungen Flitterwöchnern drei Wochen in Cape May, die alles für die beiden verändern. Auch wenn es in diesem Buch nicht an erotischen Szenen mangelt, so sind diese für die Geschichte extrem wichtig und nie peinlich geschildert. Ein erotischer Roman mit Niveau.

Von: Meike Blanke Datum: 31. Januar 2019

Nochmals vielen Dank für diesen vielschichtigen Gesellschaftsroman, der den Lesern einen Einblick in die Nachkriegszeit in den USA gewährt. Ich würde 5 Sterne vergeben.

Von: Andreas Wallentin Datum: 28. Januar 2019

Dem Sog der Geschichte kann man nicht widerstehen. Mondän, etwas verrucht – Lesestoff, der die Nacht zum Tag werden lässt!

Von: Nadine Riede Datum: 18. Januar 2019

Mir gefallen grundsätzlich Romane, die sich auf engem Raum abspielen und dadurch besonders die zwischenmenschlichen Beziehungen hervorheben. Was in diesem Buch passiert, hat mich geschockt und fasziniert zugleich: Chip Cheek zeigt, was es bedeuten kann, heimlichem Verlangen nachzugeben, aber auch, was Menschen bereit sind, für die Liebe zu ertragen. Was ist Liebe überhaupt? Es sind nicht nur die sündhaft erotischen Szenen dieses Buchs, sondern vor allem die Authentizität seiner Charaktere, die aus Chip Cheeks Roman-Debüt einen wahren Pageturner machen.

Von: Marlies Teschendorf Datum: 18. Januar 2019

Das ist ein wunderbares Buch, es ist aufregend, spannend, ich habe es sehr gern gelesen. Ich freue mich darauf, es meinen Kunden zu empfehlen, leider erst im Mai. Ein toller Sommerroman!

Von: Marika Heinlein Datum: 18. Januar 2019

Gefällt mir sehr, sehr gut, bin noch nicht ganz fertig, aber morgen ist ja Einsendeschluss und ich hätte doch so gern dieses Handtuch :-)

Von: Christine Wolf Datum: 18. Januar 2019

Alles fängt so harmlos an, wie schnell verstricken sich Effie und Henry in folgenschwere Begegnungen. Toll geschrieben, obwohl ich die "Stellen" gut verpacken muss bei der Empfehlung! Hat viel Spaß gemacht – danke.

Von: Claudia Hutzfeld Datum: 18. Januar 2019

Flirrend, sinnlich, erotisch. Schönes Buch!

Von: Barbara Stahl Datum: 10. Januar 2019

Ein tolles Debüt. Das erste Lese-Highlight des neuen Jahres. Man ist hautnah dabei an diesen Tagen in Cape May. Hoffentlich folgen weitere Romane von Chip Cheek.

Von: Juliane Hagenström Datum: 10. Januar 2019

Die 50er-Jahre at it´s best. Mehr davon.

Von: Mirjam Dreer Datum: 07. Januar 2019

Eine raffiniert konstruierte Geschichte in einem grandiosen Setting im Amerika Ende der 50er Jahre. Authentische Charaktere voller Finesse und Feinheiten, dazu spannend und unvorhersehbar. Sehr amerikanisch, ein großes Lesevergnügen.

Strandferien

Von: Ulrich Brockmann Datum: 02. Januar 2019

Auch jetzt im Winter ist es amüsant die Gruppe junger Amerikaner im verlassenen Ferienort bei ihren Escapaden zu begleiten. Gerade noch genug beobachtete Sexszenen machen die Story durchaus pikant und das Buch zum pageturner

Von: Katrin Reinke Datum: 20. Dezember 2018

Die Stimmungen im kleinen Badeort in der Nachsaison sind wunderbar eingefangen. Dir Psychogramme der handelnden Personen sind feinfühlig geschrieben. Glaubhaft werden die sexuell völlig unerfahrenen jungen Eheleute von ihren Trieben überwältigt und beginnen diese auszuleben, jedoch nicht nur in ihrer Beziehung. Etwas weniger Pornografie und vielleicht ein Segelunfall oder netter kleiner Selbstmord hätte die Story belebt.

Von: Tanja Bemerl Datum: 20. Dezember 2018

Ein schönes Buch über Erotik, verlangen, Lust und Sex. Über frühe und späte Erfahrungen. Mit Partner oder anderen Personen. Sehr interessantes Buch.

Von: Helmut Maaß Datum: 14. Dezember 2018

Die alten Griechen hatten offensichtlich recht: Neben der Liebe ist auch das Verlangen eine unbezwingbare göttliche Heimsuchung. Die Geschichte dieser Flitterwochen beweist es.

Etwas zu gediegener sex at the beach

Von: Tobias Wrany Datum: 29. November 2018

Wir befinden uns in den späten 50er Jahren und es ist Nebensaison in einem Tourismusstädtchen am Südzipfel von New Jersey – man könnte also sagen, kein Wunder, dass die Hauptfiguren, obgleich in ihren Flitterwochen befindlich, rasch auf die unter dem Motto „anything goes“ stehenden Freizeitaktivitäten der ungleich glamouröseren Nachbarn eingehen. Der Autor verdeutlicht recht plausibel, dass die freie Liebe keine exklusive Erfindung der Hippiebewegung war, sondern bereits im eher konservativen Milieu vorheriger Jahre seine Vorläufer fand. Diverse, sorgfältig gezeichnete Momente fangen die Grundstimmung von „Tage in Cape May“ gut ein und die Figuren dürfen sich mit den Konsequenzen ihren Handelns zumindest ernst genommen fühlen - wenngleich das letzte Kapitel, das in aller Ausführlichkeit den weiteren Lebensweg beschreibt, des Guten eindeutig zu viel will und eher einem pädagogisch übermotivierten Nachwort gleicht. Was leider auch ein bisschen zum Gesamteindruck passt, der zwar durchweg solide vom gepflegten Sex at the beach erzählt, sein Personal aber letztlich doch etwas konturlos belässt und dem Verhältnis von Liebe, Lust, Ehe und deren Brüchen eigentlich nichts Neues abzugewinnen vermag.